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Bayerische Meisterschaften in Nürnberg


Auch in diesem Jahr war es gleich drei Schwimmern der SG Haßberge gelungen, sich für die Bayerischen Jahrgangs- und Junioren-Meisterschaften zu qualifizieren, die diesmal von der SG Mittelfranken / TSV Altenfurt Nürnberg ausgetragen wurden und im Hallenbad Langwasser stattfanden. Für Jonathan Bischoff, Lena Roth und Johanna Strobel war die Teilnahme daran zugleich der Höhepunkt einer jeweils erfolgreich verlaufenen Saison.
Dabei stellt bereits die Qualifikation an sich einen beachtlichen Erfolg dar, da hierfür im Vorfeld anspruchsvolle Pflichtzeiten erfüllt werden müssen. Insgesamt gelang es 607 Schwimmern aus 87 Vereinen diese erste Hürde zu überwinden, um anschließend gegeneinander um die begehrten Bayerischen Meistertitel anzutreten.
Die drei Starter aus den Haßbergen hatten sich in den Tagen vor ihrer Fahrt nach Nürnberg unter der Anleitung ihrer Trainer noch einmal gezielt vorbereitet. Da die Zeitabstände der einzelnen Schwimmer zueinander bei den Bayerischen Meisterschaften nur sehr knapp sind, wurde insbesondere noch einmal an den Starts und den Wenden gefeilt, um hier keine wertvolle Zeit zu verschenken.
An den beiden Wettkampftagen präsentierten sich Jonathan Bischoff, Lena Roth und Johanna Strobel dann auch in guter Form und es gelang ihnen bei ihren insgesamt 7 Einzelstarts, die Leistungen aus den Vorwettkämpfen zu bestätigen.
So konnte sich Johanna Strobel (2005) mit einer Zeit von 37,53 sek den 5. Platz über 50m Brust sichern und schrammte dabei nur um 0,73 sek an einem Podestplatz vorbei. Ähnlich gut lief es für sie auf der 200m Bruststrecke, wo sie in 3:02.72 min auf Platz 6 schwamm und dabei ebenfalls nah bei den Spitzenzeiten lag. Über 100m Brust konnte sich Johanna Strobel mit 1:24.07 min schließlich im Mittelfeld platzieren.
Lena Roth (2003) ging über die 50m Freistil das hohe Tempo mühelos mit schlug in einer Zeit von 29.92 sek an, was für die in dem 33 Starter umfassenden Feld einen guten Platz 14 bedeutete. Dass ihr Rückstand auf Rang 2 hierbei nur etwas mehr als eine Sekunde betrug mag verdeutlichen, wie eng hier die bayerischen Spitzenschwimmer beieinander liegen.
Jonathan Bischoff (2000) benötigte für die gleiche Distanz sogar nur 27,06 sek. Trotz seines guten Laufs reichte dies im Doppeljahrgang 1999/2000 allerdings nur für Rang 25. Besser lief es für ihn auf der 50m-Bruststrecke; mit einer Zeit von 32,65 sek erreichte er hier Rang 9. Platz 7 holte er sich schließlich über 100 Brust, die er in 1:12,22 min zurücklegte.
Auch wenn es diesmal kein Schwimmer der SG Haßberge in die Medaillenränge schaffte, waren die Trainer mit deren Leistungen durchaus zufrieden. Sowohl die einstudierten Bewegungsabläufe als auch die geschwommenen Zeiten hatten gepasst und spiegelten das gute Leistungsniveau wieder. Damit ist nun auch für Johanna Strobel, Lena Roth und Jonathan Bischoff die Saison zu Ende und sie können gemeinsam mit ihren Teamkollegen in den letzten Trainingseinheiten vor der Sommerpause locker ausschwimmen.



Johanna Strobel, Lena Roth und Jonathan Bischoff vertreten den Landkreis Haßberge erfolgreich bei den Bayerischen Meisterschaften


20.07.18




Unterfränkische Langbahnmeisterschaft


Über zwei Tage fanden im Eberner Freibad die diesjährigen unterfränkischen Langbahnmeisterschaften statt. Bei sehr guten äußeren Bedingungen hatten die besten Nachwuchsschwimmer aus dem ganzen Regierungsbezirk ihren Weg in die Haßberge gefunden und traten im Kampf um die begehrten Bezirksmeistertitel gegeneinander an. Auch wenn sich gegen die starke Konkurrenz nicht jede Medaillenhoffnung erfüllte, konnten die Schwimmer der SG Haßberge mit insgesamt 21 Gold, 16 Silber und 17 Bronze auch diesmal ein mehr als achtbares Ergebnis erzielen und mit Platz 6 im Medaillenspiegel einmal mehr unter Beweis stellen, dass in Haßfurt eine hervorragende Nachwuchsarbeit im Schwimmsport stattfindet.
Für Dana Bertram (2009) führte der erste Auftritt bei einer Bezirksmeisterschaft gleich zu einem Titelgewinn. Über 50m Brust war niemand schneller als sie und dementsprechend groß war die Freude über den Gewinn der Goldmedaille. Mit zusätzlich Silber über 100m Brust sowie 2mal Bronze über 50m und 200m Freistil konnte die junge Schwimmerin einen rundum gelungenen Einstand feiern.
Für Manolo Schmidt (2008), Julian Stieb (2008), Lea Zehe (2006) und Louis Vollert (2005) reichte es trotz einiger guten Leistungssteigerungen und neuer persönlicher Bestzeiten diesmal nicht ganz für den Sprung unter die besten Drei ihres jeweiligen Jahrgangs. Die zumeist nur sehr knappen Zeitabstände zu den jeweiligen Spitzenschwimmern ließen allerdings auch bei ihnen einen guten Leistungsstand erkennen, auf den sich in der kommenden Saison aufbauen lässt.
Leandro Dietlein (2005) schaffte indes auch in Ebern gleich mehrmals den Sprung in die Medaillenränge. Besonders in der Schmetterlingsdisziplin zeigte er einmal mehr sein ganzes Können und wurde Bezirksmeister über die 200m, Vizemeister über die 100m sowie Dritter über die 50m. Zusätzlich holte er sich noch die Bronzemedaille über 200m Freistil.
Als gute Schmetterlingsschwimmerin erwies sich auch Eleonora-Francesca Martani (2005). Nachdem sie sich über die 100m-Distanz noch mit dem undankbaren 4. Rang zufrieden geben musste, schaffte sie auch in Ebern über die 200m den Sprung auf das Siegerpodest. Ihr Vizemeistertitel ist dabei umso beachtlicher, als sich nur sehr wenige Schwimmer an diese anspruchsvolle und zugleich äußerst kräftezehrende Distanz heranwagen.
In glänzender Form präsentierte sich Johanna Strobel (2005), die mit ihrer Bilanz auch diesmal unter Beweis stellte, dass sie zu den besten Schwimmern Unterfrankens gehört. Mit den Goldmedaillen über 50m, 100m und 200m Brust gelang es ihr, alle drei Bezirksmeistertitel in der Brustdisziplin auf sich zu vereinen. Mit jeweils Bronze über 200m Lagen, 50m und 200m Rücken rundete sie ihre herausragende Gesamtleistung ab und konnte am Ende der Wettkämpfe vollkommen verdient den Pokal für die Punktbeste ihres Jahrgangs entgegennehmen.
Sage und schreibe gleich 5mal Bezirksmeister wurde Noreen Bertram (2003), die sich auf den Punkt optimal vorbereitet zeigte. Wie ihre jüngere Teamkollegin sicherte sie sich alle drei Bezirksmeistertitel in der Brustdisziplin. Zudem war sie die Schnellste über 100m und 200m Rücken, was ihr zwei weitere Goldmedaillen einbrachte. Mit Silber über die 50 Rücken hätte sie dabei fast noch in einer zweiten Disziplin den „Dreier“ perfekt gemacht.
Ihre ganze Vielseitigkeit und Ausdauer zeigte einmal mehr Lena Roth. Über 100m Schmetterling und 200m Freistil holte sie sich jeweils Gold. Über 50m Freistil sowie 50m Schmetterling sicherte sie sich Silber und auf der anstrengenden 400m Freistilstrecke schwamm sie auf den 3. Platz.
Auch Julia Strobel trug mit ihren beständigen Leistungen gewohnt zuverlässig zur guten Gesamtbilanz des Jahrgangs 2003 bei. Mit ihren drei Silbermedaillen über die 100m Brust sowie 100m und 200m Rücken holte sie sich drei Vizemeisterschaften und wurde zudem über 200m Freistil und 200m Lagen jeweils Dritte. Mit ihrer weiteren Bronzemedaille über 50m Freistil bewies die eigentlich vor allem auf längere Strecken spezialisierte Schwimmerin zudem echte Sprintqualitäten.
Im Jahrgang 2002 trat Jule Thamm in allen vier Disziplinen jeweils auf der 50m und 100m Strecke an. Im Gegensatz zu vielen anderen Schwimmern, die sich auf bestimmte Schwimmlagen spezialisieren, erwies sie sich dabei als wahre Alleskönnerin. Mit Gold über 50m Brust, 50 und 100m Rücken sowie 100m Schmetterling, Silber über 50m Freistil und 100m Schmetterling sowie Bronze über 100m Brust und 100m Freistil konnte sie am Ende des zweiten Wettkampftages eine gleichermaßen beeindruckende und nicht alltägliche Medaillenausbeute vorweisen.
Jonathan Bischoff (2000) errang in seiner Paradedisziplin Brustschwimmen über die 50m und 100m Distanz jeweils souverän die Goldmedaille und hätte dabei über 100m sogar fast den Eberner Bahnrekord geknackt. Mit Platz 3 über 50m Freistil und 50m Schmetterling holte er sich zwei weitere Sprintmedaillen. Insgesamt zeigte sich der jungen Schwimmerbei seinen Wettkämpfen gut gerüstet für die anstehenden Bayerische Jahrgangsmeisterschaften in Nürnberg.
Zur Freude der Trainer konnten sich schließlich auch diesmal wieder mehrere Staffeln ganz vorne platzieren.
Die 4x50m Freistilstaffel (weiblich) mit Lena Roth, Johanna und Julia Strobel sowie Jule Thamm schwamm zur Silbermedaille.
Jeweils Bezirksmeister wurden die 4x50m Lagenstaffel (weiblich) mit Noreen Betram, Johanna Strobel, Julia Strobel sowie Jule Thamm und die 4x50m Lagenstaffel (mixed) mit Jonathan Bischoff, Leandro Dietlein, Eleonora-Francesca Martani und Jule Thamm.
Während für die meisten Schwimmer der SG Haßberge nunmehr die Wettkampfsaison zu Ende ist und als nächstes das gemeinsame Zeltlager auf dem Programm steht, bereiten sich Lena Roth, Johanna Strobel und Jonathan Bischoff noch intensiv auf die Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften vom 13.-15. Juli vor, um sich dann in Nürnberg mit den besten Nachwuchsschwimmern aus ganz Bayern zu messen.


Eine der besten Ihres Jahrganges in Unterfranken - Johanna Strobel


10.07.18




Main-Echo Cup


Bei der SG Haßberge laufen die Vorbereitungen auf die am kommenden Wochenende stattfindenden Unterfränkischen Bezirksmeisterschaften auf der 50m-Langbahn in Ebern auf Hochtouren. Um noch einmal den aktuellen Leistungsstand unter Wettkampfbedingungen abzurufen, nahm man dabei am vergangenen Samstag am “Main-Echo-Cup“ in Aschaffenburg teil. Die beiden Trainerinnen Teresa Rottmann und Claudia Roth machten sich mit 10 Schwimmern am frühen Samstagmorgen auf den Weg zum Vereinsbad des SSKC Poseidon Aschaffenburg, der Ausrichter dieses Einladungsschwimmens war. Auch wenn bei Außentemperaturen von unter 15 Grad der erste frühmorgendliche Sprung den Meisten nicht gerade leicht fiel, hatten sich Dana und Noreen Bertram, Jonathan Bischoff, Anna Hofmann, Eleonora-Francesca Martani, Lena Roth, Johanna und Julia Strobel, Julian Stieb sowie Lukas Stottele vor dem ersten Startsignal gut eingeschwommen und wussten trotz der nicht idealen Bedingungen mit guten Ergebnissen zu überzeugen. Dabei waren es einmal mehr die jüngsten Starter, die für sich sogar neue persönliche Bestzeiten verbuchen konnten. Als der Schwimmwettkampf am Nachmittag endete, hatten sich die Haßbergschwimmer in dem aus insgesamt 6 Vereinen bestehenden Teilnehmerfeld gut behauptet. Schwimmer und Trainer waren mit den gezeigten Leistungen, den geschwommenen Zeiten sowie den erreichten Platzierungen zufrieden und freuten sich zudem, dass sie es rechtzeitig zum Länderspiel der Fußballnationalmannschaft nach
Hause schafften.


30.06.18




SC erfolgreich bei den Kreismeisterschaften


Bei schweißtreibenden Temperaturen, die für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung darstellten, wurden die Kreismeisterschaften Main-Rhön im Erlebnishallenbadbad „Triamare“ in Bad Neustadt ausgetragen. Im weiteren Verlauf zog dann auch noch ein heftiges Gewitter auf, so dass ein Teil der Becken gesperrt werden musste. Die Schwimmer der SG Haßberge behielten indes einen kühlen Kopf und zeigten sich in guter Verfassung. Insgesamt konnten die 22 heimischen Teilnehmer nach ihren 118 Einzelstarts und 5 Staffeln 48mal Gold, 29mal Silber und 18mal Bronze mit nach Hause nehmen.

Parallel zu den offiziellen Kreismeisterschaften lief dabei eine Breitensportveranstaltung, an der die jüngsten Nachwuchsschwimmer der heimischen Startgemeinschaft teilnahmen, um Wettkampferfah-rung zu sammeln. Diese legten dabei couragierte und vielversprechende Auftritte hin.
Sophie Raudszus (2011) zeigte keinerlei Anzeichen von Nervosität und holte sich über 25m Brust-schwimmen die Goldmedaille, der sie über 25m Schwimmen in Bauchlage sowie 25m Schwimmen in Bauchlage mit Brett jeweils noch die Silbermedaille folgen ließ.
Auch Noah Klarmann (2011) durfte sich voller Stolz eine Goldmedaille um den Hals hängen lassen, die er sich für seinen tüchtigen Einsatz über 50m Schwimmen in Bauchlage redlich verdient hatte. Mit dem 3. Platz über 25m Brustschwimmen durfte er gar noch ein zweites Mal auf das Siegerpodest treten.
Als jüngste Starterin der SG bei den Kreismeisterschaften legte Anna Hoffmann (2010) eine beein-druckende Leistung hin: Über 50m Brust, 50m und 100m Freistil sowie 50m Rücken war sie jeweils mit Abstand die Schnellste und lieferte dabei Zeiten ab, mit denen sie auch in älteren Jahrgängen in die Medaillenränge geschwommen wäre.
Die Schwimmer des Jahrgangs 2009 durften sich ebenfalls über zahlreiche Medaillen freuen. Dana Bertram trat insgesamt 4mal auf den Startblock und schwamm dabei jedes Mal auf Platz 1. Mit Gold über 50m und 100m Brust, 50m Freistil und 100m Lagen legte sie eine tolle Leistung an den Tag.
Ihre Teamkollegin Laura Dohles ließ sich ebenso wenig von den nicht einfachen äußeren Bedingun-gen einschüchtern und holte sich mit Gold über 50m und 100m Rücken, Silber über 100m Freistil und 100m Lagen sowie Bronze über 50m Freistil den verdienten Lohn für ihren Einsatz. Mit exakt der gleichen Medaillenbilanz wartete schließlich auch Daniel Raudszus auf, der sich jeweils Gold über 100m Brust und 100m Lagen, Silber über 50m Brust und 100m Freistil sowie Bronze über 50m Frei-stil holte und mit seinen Auftritten zum erfolgreichen Abschneiden seines Jahrganges beitrug.
Mit Jule Klarmann ging zudem noch eine weitere junge Schwimmerin für die SG Haßberge an den Start, die sowohl über die 50m Brust als auch über die 50 m Rücken nur knapp an den Medaillenrän-gen vorbeischwamm.
Im Jahrgang 2008 erbrachte Manolo Schmidt gute Leistungen. Seinen 3. Platz über 50m Rücken und seine beiden 2. Plätzen über 50m Brust und 100m Freistil toppte er dabei mit dem verdienten Sieg über die 100m Rücken.
Julian Stieb zeigte derweil seine Stärke im Brustschwimmen, wo er über die 50m- und 100m-Distanz jeweils als Erster anschlug. Mit Silber über 50m Freistil stellte er zudem unter Beweis, dass er auch andere Schwimmdisziplinen beherrscht.
Marius Mock (2007) konnte ebenfalls seine Form aus den Vorwettkämpfen bestätigen und holte sich an diesem Tag gleich vier Vizemeistertitel. Über 50m und 100m Brust, 100m Freistil sowie 50m Rü-cken schwamm er jeweils zur Silbermedaille erreichte über die 50m Freistil zusätzlich noch den 3. Platz.
Sei gleichaltriger Teamkollege Toni Först erwies sich einmal mehr als guter Brustschwimmer und schwamm über die 50m und 100m beide Male zu Bronze.
Gleich 6mal Edelmetall gab es diesmal für Lea Zehe (2006). Mit Gold über 100m Brust, 50m Freistil und 100m Lagen sowie Silber über 50m und 200m Brust sowie 100m Freistil war sie in jeder Disziplin ganz vorne mit dabei und konnte dabei auch mehrmals ihre bisherigen persönlichen Bestzeiten un-terbieten.
Im Jahrgang 2005 war Johanna Strobel bei der Vergabe der Kreismeistertitel einmal mehr das Maß aller Dinge. Die seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau schwimmende Athletin holte sich bei ihren fünf Einzelstarts 5mal Gold über 50m, 100m und 200m Brust sowie 100m und 200m Lagen und ließ auch diesmal die Konkurrenz nicht an sich herankommen.
Eleonora-Francesca Martani erschwamm sich Bronze über 50m, 100m und 200m Freistil. Dass sie eine Schmetterlingschwimmerin ist, bewies sie mit Silber über die 50m- und Gold über die 100m-Distanz. Zudem war sie die einzige, die sich an diesem Tag an die äußerst anspruchsvolle 200m-Strecke heranwagte und nach einem gelungenen Lauf verdientermaßen auch hierfür mit der Goldme-daille geehrt wurde.
Gold, Silber und Bronze gab es auch für Louis Vollert, der Dritter über 50m Brust, 50m und 100m Freistil sowie Zweiter über 100m Brust wurde. Seinen größten Erfolg durfte er aber auf der 200m Distanz in der Brustlage feiern, in der er schneller als seine Mitkonkurrenten war und als Erster an-schlug.
Mit Marc Göbel schwamm schließlich noch ein weiterer Schwimmer dieses Jahrgangs in die Medail-lenränge. Dabei erwies sich wieder einmal die Rückenlage als seine bevorzugte Disziplin und er konnte sich über die 50m- die Bronzemedaille und über die 100m- die Silbermedaille sichern.
Einen starken Tag erwischte Hannah Seubert (2004), die sich über 50m, 100m und 200m Freistil jeweils die Silbermedaille erkämpfte. Dass sie die anderen Disziplinen ebenfalls beherrscht, stellte sie mit ihrem 3. Platz über 100m Lagen, vor allem aber mit ihrer Goldmedaille über 200m Lagen un-ter Beweis.
Mit Gold über 50m und 100m Freistil, 50m und 100m Brust sowie Silber über 100m Lagen, 50m Rü-cken und 50m Schmetterling lieferte Johannes Deublein auch in Bad Neustadt einen glänzenden Auftritt ab und bestätigte die gute Form, in der er sich seit dem Trainingslager befindet.
Dies traf auch auf Anton Mock zu, der mit Gold über 100m Lagen, 50m Rücken und 50m Schmetter-ling sowie Silber über 100m Brust und 50m Freistil nicht nur einen gelungenen Lauf nach dem ande-ren absolvierte sondern gleichzeitig zeigte, das er in allen vier Schwimmdisziplinen gewinnen kann.
Lena Roth (2003) schaffte es souverän, ihre vier Kreismeistertitel zu verteidigen, die sie Anfang des Jahres in Kitzingen errungen hatte. Sie trat erneut über die 50m und 100m Freistil sowie die 50m und 100m Schmetterling an und ließ auch diesmal keine ihrer Mitkonkurrentinnen an sich vorbei.
Sehr gut lief es bei Julia Strobel, die gleich 5mal ganz nach oben auf das Siegertreppchen steigen durfte. Mit Gold über 200m Brust, 200m Freistil, 100m Lagen sowie 100m und 200m Rücken bewies sie dabei auch diesmal, dass sie vor allem auf den langen Strecken fast nicht zu schlagen ist. Die Silbermedaille über 100m Freistil rundeten einen für sie äußerst erfolgreichen Wettkampftag ab.
Paul Först wusste über 100m und 200m Lagen zu überzeugen. Er kam auch diesmal als Bester von allen mit den vier unterschiedlichen Schwimmdisziplinen zurecht und gewann beide Läufe. Dass er zudem auch Tempo vorlegen kann, zeigte er mit seinem 3. Platz über 50m Freistil.
Einen Titelgewinn gab es auch für Julian Mock, der die 100m Rücken für sich entschied. Mit zusätz-lich 2mal Silber über 100m Brust und 50m Rücken sowie Bronze über 100m Lagen hatte er am Ende der Kreismeisterschaften ebenfalls eine beachtliche Bilanz aufzuweisen.

Als erfahrenster Wettkampfteilnehmer trat schließlich SC-Vorstand Julian Müller (1994) auf den Startblock. Er legte sich bei seinen beiden Auftritten über die 50m Kurzdistanz mächtig ins Zeug und holte sich Gold in der Brust- sowie Silber in der Freistillage.

Die Schwimmer der SG Haßberge zeigten an diesem Tag auch, dass sie nicht nur zu hervorragen-den Einzelleistungen fähig sind, sondern zudem als Team funktionieren.
Die 4x50m Lagenstaffel (weiblich) mit Dana Bertram, Anna Hoffmann, Hannah Seubert und Lea Zehe schwamm auf den dritten Platz.
Bronze holte sich auch die 4x50m Freistilstaffel (männlich) mit Paul Först sowie Anton, Julian und Marius Mock.
Gar mit Gold glänzte die 4x50m Freistilstaffel (weiblich) mit Eleonora-Francesca Martani, Lena Roth, Hannah Seubert und Julia Strobel.
Ende Juni steht nun für zahlreiche Schwimmer der SG Haßberge der Saisonhöhepunkt auf dem Pro-gramm, wenn am 30. Juni und 1. Juli im Eberner Freibad ihr Saisonhöhepunkt die unterfränkischen Bezirksmeisterschaften auf der 50m-Langbahn ausgetragen werden.


Seubert, Zehe, Hofmann, Bertram


17.06.18




Trainingslager


Auch in diesem Jahr stand für die Wettkampfmannschaft der SC Haßberge in der ersten Pfingstferienwoche wieder ein Trainingslager auf dem Programm. Erstmals fand dieses dabei an drei verschiedenen Orten im Landkreis statt, so dass die Schwimmer und ihre Trainer auch von einer „3-Bäder-Tour“ sprachen.
Um sich möglichst optimal für die anstehenden Meisterschaften auf der 50m-Langbahn vorzubereiten, wurden die Nachmittagseinheiten – soweit es die Witterung zuließ – im Eberner Freibad absolviert, welches auch Austragungsort der diesjährigen unterfränkischen Bezirksmeisterschaften Anfang Juli sein wird. Für die Einheiten auf der 25m-Kurzbahn sowie für die Trockeneinheiten standen die Haßfurter „Welle“ sowie das in die Schlagzeilen geratene Zeiler Hallenschwimmbad zur Verfügung, welches damit einmal mehr seine Bedeutung für den heimischen Schwimmsport unter Beweis stellte.
Die 15 Teilnehmer im Alter von 7-18 Jahren legten unter den Augen ihrer beiden Trainer Christina Werner und Sebastian Zipper in den 5 Tagen bei teils frischen Wasser- und Außentemperaturen insgesamt 60 Kilometer in den Becken zurück und bewältigten zusätzlich noch anspruchsvolle Trockenübungen an Land.
Auch diesmal sollte der Spaß ebenfalls nicht zu kurz kommen und so fand sich ausreichend Zeit für gemeinsame Spiele. Als große Überraschung für alle hatte das Trainerteam zudem für den letzten Abend ein gemeinsames Bowling-Turnier mit anschließender Übernachtung organisiert.
Für ausreichende und gesunde Verpflegung in den Pausen sorgten derweil die Eltern, so dass alle Teilnehmer nach der letzten Schwimmeinheit am Samstagabend erschöpft aber auch zufrieden auf die vergangenen Tage zurückblicken konnten.


Trainingsgruppe SC Haßberge


05.06.18




Gelungener Einstand auf der 50m Bahn


Mit ihrer Teilnahme am Erlanger Sparkassen-Cup begann für die Schwimmer der SG Haßberge die Wettkampfsaison auf der 50m-Langbahn. Für einige von ihnen waren es die ersten Starts in der eindrucksvollen „Hannah-Stockbauer-Halle“, die trotz ihrer Größe bei 48 teilnehmenden Mannschaften gut gefüllt war. Insgesamt waren 607 Aktive gemeldet, die bei 3617 Einzelstarts ins Wasser gingen. Mit Teilnehmern aus Frankreich und Tschechien hatte das Turnier sogar internationalen Charakter.

Obwohl die letzten Starts auf der Langbahn bei allen Schwimmern der SG schon geraume Zeit zurück lagen und sie sich deshalb erst einmal auf das ungewohnte 50-m Becken einstellen mussten, konnte sich Trainerin Christina Werner über eine ansehnliche Anzahl an gute Zeiten und Platzierungen freuen.

Es waren zwar vor allem die Teams aus Dresden, Erlangen und München, welche zumeist die vorderen Platzierungen unter sich ausmachten, doch sollten auch die Teilnehmer aus dem Landkreis Haßberge bei der Medaillenvergabe nicht leer ausgehen. Johanna Strobel (2005) erreichte in einer starken Zeit von 3:06,35 min den dritten Platz auf der 200m-Bruststrecke. Noch größer aber war die Freude bei Anna Hofmann (2010). Die jüngste Starterin des Haßberg-Teams war zugleich auch die erfolgreichste. Neben ihrer Bronze-Medaille über die 50m Brust (0:55,02) schaffte sie es über die 50m-Freistil (0:46,42) sogar auf den 2. Rang und nahm bei der anschließenden Siegerehrung voller Stolz ihre Silbermedaille in Empfang.

Am Ende eines langen Schwimmwettkampfes konnte das aus Daniel Butsch, Johannes Deublein, Leandro Dietlein, Anna Hofmann, Eleonora-Francesca Martani, Lena Roth, Johanna und Julia Strobel sowie Lea Zehe bestehende 9-köpfige Team der SG Haßberge auf einen durchaus gelungenen Start auf der 50m-Langbahn zurückblicken. Auf diesen will man nun beim Trainingslager in der ersten Pfingstwoche weiter aufbauen, um optimal für die im Sommer zahlreich anstehenden Wettkämpfe gerüstet zu sein.


Eine strahlende Anna Hofmann




Der Haßberg-Cup geht nach Oberfranken!


Sie haben alles gegeben, reihenweise Bestzeiten geschwommen und zahlreiche Einzelmedaillen gewonnen – die große Hoffnung aber, den „Haßberg-Cup“ zum dritten Mal in Folge zu gewinnen und damit dauerhaft im Trophäenschrank der „Welle“ unterzubringen, hat sich für die Schwimmer der SG Haßberge nicht erfüllt. Am Ende stand die SSG Coburg als souveräner Sieger fest. Die heimischen Titelverteidiger schlugen sich allerdings mehr achtsam und belegten in der Schlussbilanz Rang zwei.
Am so wichtigen Team-Geist fehlte es jedenfalls auch in diesem Jahr nicht. Bei aller Freude über individuelle Erfolge ging bei allen Schwimmern immer wieder der Blick auf die aktuellen Zwischenstände in der Gesamtwertung. Selbst als relativ schnell klar wurde, dass die SSG Coburg diesmal nahezu unbezwingbar war, traten die insgesamt 29 Starter der SG Haßberge weiterhin hochmotiviert auf den Startblock, um möglichst viele Punkte für ihre Mannschaft zu holen und in dem aus insgesamt 13 Mannschaften bestehenden Teilnehmerfeld vorne mitschwimmen zu können.
So kam es hinter der alsbald davongeilten SSG zu einem spannenden Duell zwischen den beiden Teams der SG Rödental und der SG Haßberge. Lange Zeit lag die Heimmannschaft dabei auf dem dritten Rang ehe sie nach dem vorletzten Wettkampf über die 800m Freistil doch noch an Gästen vorbeiziehen konnte. Diese knappe Führung gab man dann auch über die abschließenden 1500m Freistil nicht mehr aus der Hand. In der Schlussbilanz belegten die Schwimmer der SG Haßberge daher mit 696 Punkten hinter der SSG Coburg (1433) und vor der SG Rödental (679) den zweiten Platz.
Am Ende des zweitägigen Wettkampfes durfte sich der Haßfurter Trainerstab um Christina Werner und Sebastian Zipper aber nicht nur über diese gute Gesamtplatzierung sondern auch über viele bemerkenswerte Einzelergebnisse freuen.
So bewältigte etwa Lena Roth die 100m Schmetterling in einer Zeit von 1:12,00, Julia Strobel die 1500m Freistil in einer Zeit von 10:48,69, Johanna Strobel die 100m Brust in einer Zeit von 1:22,34 und Leandro Dietlein die 100m Schmetterling in einer Zeit von 1:23,82.
Insgesamt konnten Dana Bertram, Laura Dohles (beide 2009), Amelie Werner, Lea Zehe (beide 2006), Eleonora-Francesca Martani, Johanna Strobel (beide 2005), Hannah Seubert (2004), Noreen Bertram, Lena Roth, Julia Strobel (alle 2003) und Miriam Piechaczek (1999) bei den Damen sowie Daniel Raudszus (2009), Manolo Schmidt, Julian Stieb (beide 2008), Minas Hake(2006), Leandro Dietlein, Marc Göbel, Eric Stevanovic, Lukas Stottele, Louis Vollert (alle 2005), Johannes Deublein, Anton Mock (beide 2004), Paul Först, Julian Mock (beide 2003), Jonathan Bischoff (2000), Manuel Deublein (1998), Christian Grieninger (1995), Julian Müller (1994) und Martin Falk (1982) bei den Herren in ihren 133 Einzelstarts und 6 Staffeleinsätzen zu insgesamt 36mal Gold, 28mal Silber und 17mal Bronze schwimmen.
Bei der abschließenden Siegerehrung wurde der Haßberg-Cup zwar mit einigem Wehmut in Richtung Coburg verabschiedet, doch überwog die Freude über zwei gelungene Wettkampftage.


Stottele, Vollert, Dietlein, Deublein


09.05.18




In Unterfranken Spitze


Mit großer Zufriedenheit kann die SG Haßberge auf die Bezirksmeisterschaft auf der 25m-Kurzbahn zurückblicken, die in diesem Jahr im Freizeitbad „Elsavamar“ in Elsenfeld ausgetragen wurde. Die Schwimmer aus dem Haßbergkreis konnten bei all ihren Starts vorne mithalten und in der Schlussbilanz 22mal Gold, 21mal Silber und 7mal Bronze für sich verbuchen. Dabei wurden auch diesmal wieder zahlreiche Topergebnisse erzielt. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Lena Roth, die jeden ihrer Wettkämpfe gewann und damit 7malige Bezirksmeisterin wurde.
Insgesamt hatten sich 8 Mitglieder der Wettkampfmannschaft mit ihren Trainern und Betreuern auf den Weg an den bayerischen Untermain gemacht, um dort an zwei Tagen gegen die besten Nachwuchsschwimmer aus dem Regierungsbezirk Unterfranken anzutreten. Bereits die Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften an sich stellte dabei einen Erfolg für jeden Einzelnen dar, da hierfür im Vorfeld Pflichtzeiten erfüllt werden müssen.
Als jüngste Nachwuchsschwimmerin konnte Lea Zehe (2006) an ihre guten Leistungen aus den vorgegangenen Wettkämpfen anknüpfen. Insbesondere über 50m und 100m Brust zeigte sie erneut, dass sie in dieser Disziplin ganz vorne mitschwimmen kann und errang mit jeweils neuen persönlichen Bestzeiten zweimal die Silbermedaille und damit zwei Vizemeistertitel.
Gleich sechs Meistertitel gab es für Johanna Strobel (2005). Die junge Schwimmerin zeigte sich auf den Punkt in Topform und ließ mit teilweise stark verbesserten Zeiten der Konkurrenz über 50m Brust, 100m Brust und 200m Brust sowie 100m und 200m Lagen keine Chance. Ihre Zeit von 3.01,02 min über 200m Brust wurde von keiner anderen Schwimmerin an diesem Tag unterboten, so dass sie mit dieser zusätzlich noch die offene Wertung für sich entschied. Dass sie daneben auch die Rückenlage bestens beherrscht, stelle sie mit ihrem 2. Platz über die 200m-Distanz sowie ihren beiden 3. Plätzen über die 50m- und 100m-Distanz eindrucksvoll unter Beweis.
Reihenweise zu neuen Bestzeiten schwamm auch Eleonora-Francesca Martani (2005) bei ihren Einzelstarts, wobei sie mehrmals knapp an den Medaillenrängen vorbeischrammte. Mit ihrem Können in der Schmetterlingsdisziplin sollte sie später aber noch wesentlich zum Erfolg der Lagenstaffel beitragen.
Im Jahrgang 2003 dominierten Noreen Bertram, Lena Roth und Julia Strobel die Konkurrenz fast nach Belieben und machten die Meistertitel praktisch unter sich aus.
Noreen Bertram siegte über die 50m und 100m Brust sowie die 50m, 100m und 200m Rücken und durfte sich damit als 5-fache Bezirksmeisterin auf den Heimweg machen. Mit ihren beiden Vizemeistertiteln über die 100m Lagen sowie die 50m Schmetterling unterstrich sie ihre Vielseitigkeit in allen Disziplinen
Julia Strobel wurde unterfränkische Bezirksmeisterin über die 200m Brust und 100m Freistil, Vizemeisterin über die 100m Brust, 50m, 200m und 400m Freistil sowie 200m Lagen und sicherte sich zudem die Bronzemedaille über die 100m Lagen. Ihre Bilanz ist beeindruckend, als sie vor allem die anstrengenden längeren Distanzen bewältigt hat und dabei in keinem ihrer Läufe das Podium verpasste.
Mit einer tollen Bilanz wartete schließlich Lena Roth auf. Die SG-Schwimmerin schlug bei all ihren sieben Starts jeweils als Erste an und errang somit sagenhafte sieben Bezirksmeistertitel. Über die 50m, 200m und 400m Freistil, die 100m und 200m Lagen sowie die 50m und 100m Schmetterling war sie von der Konkurrenz nicht zu bezwingen. Mit dieser Leistung kann die Schwimmerin nun auch mit großer Zuversicht die bayerischen Meisterschaften in den Blick nehmen.
In guter Verfassung zeigte sich ebenfalls Daniel Butsch (2003), der es auf insgesamt vier Vizemeisterschaften in drei verschiedenen Disziplinen brachte. Er schwamm über die 100m Freistil, 50m und 100m Rücken sowie 50m Schmetterling jeweils zu Silber und konnte dabei zur Freude der Trainer seine bisherigen Bestzeiten teilweise deutlich unterbieten.
Einmal den kompletten Medaillensatz gab es schließlich für Jonathan Bischoff. Seinen 3. Platz über die 100m Freistil sowie seinen 2. Platz über die 50m Freistil krönte er mit einem souverän herausgeschwommenen Sieg über 100m Brust. Dieser Erfolg ist umso beeindruckender, als er mit seiner Zeit von 1.08,08 min nicht nur die Wertung des Jahrgangs 2000 gewann, sondern auch insgesamt der Schnellste von allen Teilnehmern in dieser Disziplin war, was ihm damit auch den Bezirksmeistertitel in der offenen Wertung einbrachte.
Die sehr gute Bilanz der SG Haßberge in den Einzelwettkämpfen wurde schließlich durch die Erfolge der beiden Staffeln abgerundet. Die gemischte 4x50m-Lagenstaffel mit Noreen Bertram, Daniel Butsch, Eleonora-Francesca Martani und Johanna Strobel sicherte sich in einer Zeit von 2.21,75 min ebenso den 2. Platz wie die gemischte 4x50-Lagenstaffel mit Jonathan Bischoff, Daniel Butsch, Lena Roth und Julia Strobel. In einer Zeit von 1.57,85 min musste sich diese dabei nur um 1,05 Sekunden der siegreichen Staffel der TSG Kleinostheim geschlagen geben.
Als nächste Herausforderung gilt es nun für die Schwimmer der SG Haßberge Ende April den „Haßberg-Cup“ in der heimischen „Welle“ zu verteidigen. Angesichts der in Elsenfeld gezeigten Leistungen können sie diesem Vorhaben durchaus mit Zuversicht entgegensehen.


Erfolgreich in der Staffel: Butsch, Bertram, Martani, Strobel


19.03.18




Mit zwei Mannschaften erfolgreich!


Keine Verschnaufpause gab es für die Schwimmer der SG Haßberge nach den diesjährigen Kreismeisterschaften auf der 25m-Kurzbahn in Kitzingen. Bereits am darauffolgenden Wochenende machten sich je eine Damen- und eine Herrenmannschaft auf den Weg nach Aschaffenburg, um am Deutschen Mannschaftsschwimmen auf Bezirksebene teilzunehmen. Mit am Start waren dabei die Teams aus Aschaffenburg, Elsenfeld-Kleinwallstadt, Kitzingen und Schweinfurt. Gegen diese wussten sich die Teilnehmer aus dem Haßbergkreis zu behaupten und lieferten dabei sowohl ein sehr gutes Gesamtergebnis als auch zahlreiche starke Einzelleistungen ab.

Bei dieser Art von Wettbewerb müssen alle Strecken in den Disziplinen Freistil, Schmetterling, Rücken und Brust von 100 bis 200 Meter sowohl von der weiblichen als auch der männlichen Mannschaft geschwommen werden. Hinzu kamen noch die 200- und 400 Meter Lagen, 50, 400 und 800 Meter Freistil weiblich bzw. 50, 400 und 1500 Meter Freistil männlich. Jeder Schwimmer einer Mannschaft durfte dabei maximal viermal an den Start gehen. Pro Durchgang werden nach einem festgelegten System Punkte vergeben, die zusammengerechnet am Ende über die jeweiligen Platzierungen entscheiden.

In der Männermannschaft gingen Jonathan Bischoff, Daniel Butsch, Johannes Deublein, Leandro Dietlein, Peter Emmerling, Martin Falk, Christian Langhammer sowie Maximilian Zipper an den Start. Das größtenteils aus aktive Wettkampfschwimmern bestehende Team wurde über von den erfahreneren SG-Schwimmern unterstützt. Es sollte sich zeigen, dass die Trainer hierbei die richtige Aufstellung gewählt hatten, denn die SG-Mannschaft erreichte mit 7955 Punkten hinter dem 1. SC Schweinfurt einen tollen 2. Platz. Dabei flossen erneut etliche bemerkenswerte Einzelleistungen in die Gesamtwertung ein. Insbesondere Jonathan Bischoff lag mit seinen Zeiten über 100m Brust (1:09,02 min) sowie 200m Brust (2:35,60 min) weit vor der Konkurrenz und trug damit maßgeblich zum Mannschaftserfolg bei.

Der aus Noreen Bertram, Lara Kempf, Lena Roth, Hannah Seubert, Johanna Strobel, Julia Strobel sowie Jule Thamm bestehenden Damenmannschaft gelang ebenfalls der Sprung unter die besten Drei. Mit großem Abstand auf Rang 4 und nur wenige Punkte hinter der 2. Mannschaft der SSKC Poseidon Aschaffenburg erreichte das Team mit 8257 Punkten den Bronzerang. Mitursächlich waren auch hierbei herausragende Einzelleitungen, wie etwa die von Lena Roth über die 100m Freistil (1:04,84 min). Insgesamt betrachtet glänzten aber auch die heimischen Schwimmerinnen vor allem mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, die sich auf einem hohen Niveau bewegte.

Mit diesen beiden Gemeinschaftserfolgen im Rücken konzentrieren sich nun die Schwimmer und ihre Trainer auf die unterfränkischen Kurzbahnmeisterschaften im März. Die in Aschaffenburg gezeigten Leistungen sind hierbei ein guter Grundstock, auf dem nun alle gezielt aufbauen können.


21.02.18




Juki Kreismeisterschaften im Schwimmen


Nach der gelungenen Generalsprobe beim diesjährigen JUKI-Schwimmfest in Schweinfurt bestätigten die Schwimmer der SG Haßberge ihre gute Form auch bei den Kreismeisterschaften auf der 25m-Kurzbahn im Kitzinger „Aqua Sole“. Insgesamt durften sich die 13 heimischen Teilnehmer nach ihren 66 Einzelstarts und einer Staffel über 35mal Gold, 15mal Silber und 4mal Bronze freuen.

Eine mehr als beeindruckende Leistung legte dabei die jüngste Starterin aus den Haßbergen hin: Anna Hoffmann sprang im Jahrgang 2010 viermal für die SG ins Wasser und kam mit 4mal Gold wieder heraus. Über 50m Brust, 50m und 100m Freistil sowie 50m Rücken war niemand schneller als die Nachwuchsschwimmerin.
Auch Dana Bertram zeigte sich in einer glänzenden Verfassung. Mit 2mal Gold über 50m Brust und 50m Freistil sowie Silber über 50m Rücken machten sich bei ihr der Einsatz und die Mühen während des anstrengenden Trainingslagers zu Jahresbeginn bezahlt.
Über seine ersten Medaillen durfte sich Manolo Schmidt im Jahrgang 2008 freuen. Nachdem er in Schweinfurt noch mehrmals denkbar knapp an den Podiumsplätzen vorbeigeschrammt war, sicherte er sich diesmal vollkommen verdient jeweils Silber über 50m Brust und 50m Rücken sowie Bronze über 100m Freistil. Die Freude war bei ihm natürlich riesengroß, als er zum ersten Mal bei einer Siegerehrung aufgerufen wurde und dann gleich 3mal auf das Podest steigen durfte.
Mit zahlreichen beeindruckenden Einzelergebnissen schwammen die Schwimmer des Jahrgangs 2005 gleich reihenweise in die Medaillenränge.
Johanna Strobel zeigte einmal mehr, dass sie in ihrer Altersklasse zu den stärksten Schwimmerinnen in der Region gehört und holte sich bei ihren fünf Einzelstarts 5mal Gold über 50m und 100m Brust, 100m und 200m Lagen sowie 100m Rücken.
Auch Leandro Dietlein erwischte einen guten Tag und holte sich über die 100m Freistil sowie 50m und 100m Schmetterling jeweils die Silbermedaille. Dass seine große Stärke derzeit in der Brustdisziplin liegt, zeigte sich daran, dass er dort über die 50m und 100m beide Male zu Gold schwamm. Mit seinem Sieg über die 200m Lagen komplettierte er schließlich einen für ihn gelungenen Wettkampftag.
Gut lief es indes auch für Louis Vollert. Mit Bronze über die 100m Lagen und jeweils Silber über die 50m und 100m Brust-Distanz gelang auch ihm dank starker Leistungen gleich 3mal Sprung aufs Siegerpodest.
Grund zur Freude gab es im Jahrgang 2004 bei Stefanie Fichter. Nach ihrem dritten Platz über 50m Schmetterling schaffte sie es über die 100m Rücken ganz nach vorne und schwamm zur ersehnten Goldmedaille.
Das ganze Medaillensortiment durfte Hannah Seubert mit nach Hause nehmen. Ihrem 3. Platz über die 50m Freistil ließ sie jeweils Silber über 50m Rücken sowie 50m Schmetterling folgen und krönte ihre Leistung mit dem Sieg über die kräftezehrenden 200m Lagen.
Einen tollen Wettkampftag erlebte derweil Johannes Deublein, der damit seine glänzende Verfassung bestätigte. Über die 50m Brust, 50m und 100m Freistil, 100m Lagen sowie 50m Schmetterling war keiner schneller als er und so durfte er mit insgesamt fünf Goldmedaillen um den Hals den Heimweg antreten.
Überragend präsentierte sich einmal mehr der Jahrgang 2003:
Lena Roth feierte an diesem Tag ihren 15. Geburtstag, wozu ihr alle Teamkollegen sowie das Trainer- und Betreuerteam vor Wettkampfbeginn herzlich gratulierten. Anschließend beschenkte sie sich dann gleich selbst mit vier hochverdienten Kreismeistertiteln über 50m und 100m Freistil sowie 50m und 100m Schmetterling.
Noreen Bertram schaffte einen Titel mehr und wurde gleich 5fache Kreismeisterin. Über 50m und 100m Brust, 50m und 100m Rücken sowie 100m Lagen war sie dank ihrer Top-Verfassung von der Konkurrenz an diesem Tage nicht zu schlagen.
Einen Titelgewinn gab es auch für Julia Strobel, die mit ihrem Sieg über die 200m Lagen einmal mehr unter Beweis stellte, dass ihr vor allem die Langstrecken liegen. Diese Goldmedaille versilberte sie dann im wahrsten Sinne des Wortes mit ihren 5 zweiten Plätzen über 50m und 100m Brust, 50m und 100m Freistil sowie 100m Lagen.

Im Jahrgang 2002 durfte schließlich Jule Thamm einen 4fach-Erfolg feiern. Über 50m und 100m Brust sowie 50m und 100m Freistil überzeugte sie bei ihren Siegen zudem mit sehr guten Zeiten. Die aus Noreen Bertram, Lena Roth, Johanna Strobel sowie Jule Thamm bestehende 4x50m-Lagenstaffel schwamm in einer glänzenden Zeit von 2.21,82 min. souverän zur Goldmedaille. Dabei merkte man den jungen Schwimmerinnen an, dass sie ideal aufeinander abgestimmt sind und ihnen trotz aller Routine der Staffelwettkampf unheimlich.


Holte Silber über 50m Schmetterling - Hannah Seubert


17.01.18




Juki Schwimmfest in Schweinfurt


Für die Wettkampfschwimmer der SG Haßberge begann auch das Jahr 2018 mit der Teilnahme am JUKI-Schwimmfest des 1. SC 1913 Schweinfurt im „Silvana“-Bad. Zwei Wochen nach dem Wintertrainingslager bot sich hier die Gelegenheit, unter Wettkampfbedingungen den eigenen Leistungsstand zu testen und sich gleichzeitig auf die anstehenden Kreismeisterschaften auf der 25m-Kurzbahn vorzubereiten. Insgesamt holten die 22 angetretenen Schwimmer aus den Haßbergen 14mal Gold, 12mal Silber sowie 12mal Bronze und konnten sich dabei zudem über zahlreiche neue persönliche Bestzeiten freuen.

Als jüngster Teilnehmer der SG konnte sich Noah Klarmann im Jahrgang 2011 gleich über zwei Medaillen freuen. Über 25m Brust sowie 25m Freistilbeine mit Brett zeigte der junge Nachwuchsschwimmer was in ihm steckt und schwamm jeweils zur Silbermedaille.

Im Jahrgang 2010 gingen Magdalena Werner und Anna Hofmann an den Start. Mit ihrem 3. Platz über die 50m Freistil und ihrem 2. Platz über die 50m Brust holte sich Anna Hofmann bei ihren beiden Starts jeweils eine Medaille. Dabei zeigte sie insbesondere mit ihrer Zeit über die Brustdistanz (47,25 s), welch großes Talent in ihr steckt. Mit ebenfalls guten Zeiten konnte sich ihr Teamkollege Lukas Pfülb über 25m Freistil und 25m Rücken jeweils Plätze im Mittelfeld sichern.

Dana Bertram, die gemeinsam mit Laura Dohles und Jule Klarmann im Jahrgang 2009 für die SG Haßberge antrat, bewältigte unter anderem auch die anstrengende 50m Schmetterlings-Distanz und konnte sich dort verdient die Bronzemedaille sichern.

Im Jahrgang 2008 schaffte Lilly Pohlan den Sprung aufs Siegertreppchen. Mit einer starken Leistung über die 50m Brust holte sie sich dort die Bronzemedaille. Für ihre gleichaltrigen Teamkollegen Manolo Schmitt und Julian Stieb sollte es diesmal hingegen nicht ganz für einen Platz in den Medaillenrängen reichen.

Bronze gab es auch für Marius Mock. Nachdem dieser über die 50m Freistil noch knapp die Medaillenränge verpasst hatte und sich mit Rang 4 begnügen musste, schaffte er über die 50m Rücken den Sprung unter die ersten Drei. Der ebenfalls im Jahrgang 2007 startenden Toni Först musste sich bei seinen Starts in Schweinfurt mit Plätzen im Mittelfeld begnügen.

In guter Form präsentierte sich Lea Zehe im Jahrgang 2006. Mit 2x Gold über 100m Brust und 100m Lagen sowie 2x Bronze über 100m Freistil und 100m Rücken war sie bei jedem ihrer Starts mit neuen persönlichen Bestzeiten erfolgreich. Ihre Teamkollegin Maria Zisimopoulou schwamm über die 100m Brust auf Rang 4 und schrammte damit nur knapp an einem Podiumsplatz vorbei.

Eine überaus erfolgreiche Bilanz konnte einmal mehr der Jahrgang 2005 vermelden. So zeigte Johanna Strobel gleich zu Beginn des neuen Jahres, dass sie sich nach wie vor in einer außerordentlich guten Form befindet und holte sich über die 100m Brust, 100m Freistil, 100m Lagen und 100m Rücken jeweils die Goldmedaille. Gleich 5mal stand Leandro Dietlein auf dem Siegerpodest. Er schwamm in seinen fünf Wettkämpfen jeweils ganz vorne mit und gewann 3mal Silber über 100m Freistil, 100m Lagen und 100m Schmetterling und siegte über 100m Brust sowie 100m Rücken. Louis Vollert hatte einen starken Auftritt über die 100m Brust-Distanz und durfte sich zu Recht über seine Bronzemedaille freuen. Auch bei Lara Kempf machte sich das Trainingslager positiv bemerkbar, wenngleich sie es trotz zahlreicher neuer persönlicher Bestzeiten nicht ganz auf einen Spitzenplatz schaffte.

Zu den erfolgreichen Absolventen des Trainingslagers gehörten auch Hannah Seubert, Stefanie Fichter und Johannes Deublein, die für die SG Haßberge im Jahrgang 2004 an den Start gingen. Ihnen gelang es ebenfalls, ihre bisherigen Bestzeiten zum Teil deutlich zu unterbieten. Johannes Deublein hatte bei seinen 4 Starts das Glück nicht ganz auf seiner Seite und schwamm 4mal denkbar knapp an einem Podestplatz vorbei.

Zu einem internen Dreikampf geriet der Auftritt der bereits in Topform befindlichen Schwimmerinnen des Jahrgangs 2003. Während sich Lena Roth über 2mal Silber über 100m Brust und 100m Rücken sowie 3mal Gold über 100m Freistil, 100m Lagen und 100m Schmetterling freuen durfte, holte sich Noreen Bertram Bronze über 100m Freistil, Silber über 100m Lagen und jeweils Gold über 100m Brust und 100m Rücken. Julia Strobel vervollständigte diese tolle Bilanz mit ihren beiden Bronzemedaillen über 100m Lagen und 100m Rücken sowie ihren beiden Silbermedaillen über 100m Freistil und 100m Schmetterling. In ähnlich guter Verfassung präsentierten sich ihre beiden männlichen Teamkollegen: Sowohl Paul Först, der sich Bronze über 100m Brust und Silber über 100m Freistil holte, als auch Julian Mock, der Dritter über 100m Freistil und jeweils Zweiter über 100m Brust und 100m Rücken wurde, schafften es bei jedem ihrer Starts in die Medaillenränge.

Die guten Einzelleistungen wurden noch durch den Sieg der 6x50m-Freistil-Staffel komplettiert. Noreen Bertram, Leandro Dietlein, Paul Först, Lena Roth sowie Johanna und Julia Strobel zeigten eine geschlossene und gut abgestimmte Mannschaftsleistung und schwammen in einer Zeit von 3.11,18 min souverän auf Platz 1.


29.01.18



Trainingslager in Haßfurt


„Die Wettkampfschwimmer der SG Haßberge gönnten sich auch diesmal zu Jahresbeginn nur eine kurze Pause und starteten direkt nach Neujahr mit einem fünftägigen Trainingslager, das diesmal in der Haßfurter „Welle“ stattfand. Unter der Leitung des Trainer-Duos Christina Werner und Julian Müller wurde dabei schwerpunktmäßig an der Grundlagenausdauer sowie den Grundlagen in allen vier Schwimmlagen gearbeitet. Für Dana und Noreen Betram, Jonathan Bischoff, Daniel Butsch, Johannes Deublein, Leandro Dietlein, Stefanie Fichter, Martin Fischer, Lara Kempf, Eleonora Francesca-Martani, Miriam Piechaczek, Lena Roth, Hannah Seubert, Lukas Stottele, Julia und Johanna Strobel sowie Lea Zehe hieß das konkret, dass nach dem frühmorgendlichen Aufstehen und noch vor dem Frühstück erst einmal Aufwärmübungen mit Lauf- und Gymnastikeinheiten auf dem Programm standen. Im weiteren Tagesverlauf fanden dann zwei Trainingseinheiten im Wasser statt. Dabei wurden von jedem Schwimmer im Laufe der fünf Tage bis zu 45 km zurückgelegt. Außerhalb des Beckens kamen noch anspruchsvolle Trockentrainingseinheiten mit Kraftzirkel hinzu. Dank der hervorragenden Organisation des Betreuerteams war wieder rundum für eine entsprechende Verpflegung – es wurden allein über 100 Liter Wasser und Säfte getrunken – gesorgt. Trotz der körperlichen Anstrengungen am Tag sollte aber auch beim diesjährigen Trainingslager der Spaß nicht zu kurz kommen. Insbesondere die gemeinsamen Spielabende bereiteten allen viel Spaß und ließen den ein oder anderen Muskelkater zumindest vorübergehend vergessen.“


Gemeinsamer Spieleabend während des Heimtrainingslagers der SG Haßberge


17.01.18



Weihnachtsvierkampf in Coburg


Mit der Teilnahme am 11. Weihnachtsvierkampf der AWV Coburg beendeten die Leistungsschwimmer der SG Haßberge ihre diesjährige Wettkampftournee. Zum Jahresabschluss konnten dabei noch einige Erfolge eingefahren werden, welche die heimischen Schwimmer und ihre Trainer mit großer Zuversicht auf das Jahr 2018 blicken lassen.
Beim Weihnachtsvierkampf, der im Coburger „Aquaria“-Bad ausgetragen wird, geht es darum, auf der 50m-Distanz in den 4 Schwimmdisziplinen Schmetterling, Brust, Rücken und Freistil innerhalb kurzer Zeit gute Leistungen abzurufen, um als einer der besten Fünf der Gesamtwertung in den 100m-Lagen-Endlauf der jeweiligen Altersklasse zu gelangen. Die drei Erstplatzierten dieser Läufe werden dann jeweils mit Pokalen geehrt.
Bevor sich jedoch die Jahrgänge ab 2009 dieser Herausforderung stellten, waren zunächst die Kleinsten am Zuge. Unmittelbar vor dem Weihnachtsvierkampf fand der 29. „Coburger Wasserfloh“ statt. Bei diesem kindgerechten Schwimmwettbewerb über die 25m-Strecke war Anna Hofmann (2010) für die SG Haßberge an den Start gegangen. Die schon wettkampferfahrene Schwimmerin bescherte sich und der Startgemeinschaft bei ihren 4 Starts insgesamt 2xGold über 25m Brust und 25m Freistil (Beine) sowie 2x Silber über 25m Freistil und 25m Rücken. Mit großer Freude durfte sie dann auch als Lohn für ihre herausragende Leistung gleich 4mal auf das Siegerpodest steigen.
Im unmittelbar daran anschließenden Weihnachtsvierkampf war die SG Haßberge in der Altersklasse 2008/2009 mit Matilda Hake, Manolo Schmidt und Julian Stieb sowie in der Altersklasse 2006/2007 mit Lea Zehe und Minas Hake vertreten. Wenngleich sich diese jeweils über einige neue persönliche Bestzeiten freuen durften, reichte dies in dem Teilnehmerfeld nicht für einen Platz unter den ersten Fünf.
Während es Stefanie Fichter, Lara Kempf, Eleonora-Francesca Martani und Hanna Seubert in der weiblichen Gesamtwertung 2004/2005 trotz mehrerer guter Einzelergebnisse ebenfalls nicht bis in den Endlauf schafften, hatten ihre gleichaltrigen männlichen Teamkollegen insoweit mehr Erfolg. Leandro Dietlein und Johannes Deublein durften als Dritt- bzw. Fünftplatzierter über die 100m-Lagen an den Start gehen. Johannes Deublein musste sich dort mit dem undankbaren 4. Platz (1:35,34 min) begnügen. Besser lief es hingegen für Leandro Dietlein, der in einer Zeit von 1:23,08 min auf Platz 3 schwamm und dafür mit einem Pokal geehrt wurde. Dass die SG Haßberge derzeit auch in den Jahrgängen 2004/2005 besetzt ist, zeigt sich daran, dass mit Marc Göbel und Lukas Stottele noch zwei weitere Schwimmer an den Start gingen, die als Sechster bzw. Siebter allerdings den Sprung unter die ersten Fünf verpassten.
In den Jahrgängen 2003 und älter gingen Noreen Bertram, Lena Roth und Julia Strobel für die heimische Startgemeinschaft ins Rennen. Wie eng diese drei Schwimmerinnen mit ihren gewohnt guten Leistungen beieinander liegen, zeigte sich beim Blick auf die Gesamtwertung, in der sie hintereinander die Platz 4, 5 und 6 belegten. Während Julia Strobel als Sechstplatzierte nicht über die abschließenden 100m-Lagen dabei war, erreichten dort Noreen Bertram Platz 5 (1:21,34 min) und Lena Roth Platz 4 (1:16,64 min).
Für einen weiteren Sieg in diesem Jahr sorgte schließlich in der gleichen Altersklasse Jonathan Bischoff. Er hatte bereits in allen vier Vorläufen die Nase vorne gehabt und ging dementsprechend auch als Favorit in den letzten Wettkampf des Tages. Dort gab sich Jonathan Bischoff, der seit Monaten steigende Leistungen abliefert, keine Blöße und schwamm in einer Zeit von 1:06,00 min souverän auf den 1. Platz. Mit der anschließenden Entgegennahme des Siegerpokals setzte er den krönenden Schlusspunkt unter ein für ihn und auch für die SG Haßberge überaus erfolgreich verlaufenes Jahr 2017.


21.12.17



Röthelheim-Cup

An dem von der SSG 81 Erlangen ausgetragenen „Internationalen Schwimmen um den Erlanger Röthelheim-Cup“, das in diesem Jahr zum 23. Mal stattfand, nahm auch die SG Haßberge mit einer Gruppe ihrer Wettkampfschwimmer teil. Wie erwartet, mussten die heimischen Schwimmer dabei gegen starke Konkurrenz aus dem In- und Ausland antreten. Insbesondere Johanna Strobel und Jonathan Bischoff zeigten jedoch, dass die Startgemeinschaft aus dem Landkreis Haßberge auch auf diesem Niveau mithalten kann.
Das auf der Langbahn ausgetragene Schwimmturnier atmete in der Tat internationalen Flair, kamen doch die Teilnehmer aus Österreich, Lichtenstein und sogar aus dem fernen Russland. Der professio-nell durchgeführte Wettkampf fand unter anderem mit elektronischer Zeitmessung statt.
Für die SG Haßberge bot sich hier die günstige Gelegenheit, während der winterlichen Kurzbahnsaison auch einmal auf der 50m-Langbahn zu schwimmen und so reisten Noreen Bertram (2005), Eleonora-Francesca Martani (2005), Lena Roth (2003), Johanna Strobel (2005), Julia Strobel (2003) und Jo-nathan Bischoff (2000) mit ihren Trainern und Betreuern in die mittelfränkische Universitätsstadt, um an dem zweitägigen Turnier teilzunehmen.
Die SG Haßberge hatte aufgrund ihrer kleinen Mannschaft mit dem Ausgang des Turniers nichts zu tun, doch ließen ihre Schwimmer mehrmals die Konkurrenz aufhorchen.
Johanna Strobel belegte über 50m, 100m und 200m Brust sowie über 50m und 100m Rücken und 200m Lagen jeweils den 2. Platz. Ihren größten Erfolg durfte sie ebenfalls in der Rückendisziplin fei-ern, wo sie über die 200m in einer Zeit von 2.56,74 min. zur Goldmedaille schwamm. Die junge Schwimmerin zeigte damit einmal mehr ihr großes Talent und konnte an ihre Langbahnzeiten aus der Vorsaison anknüpfen.
Der kürzlich vom BSJ auf Kreisebene zum Sportler des Jahres gekürte Jonathan Bischoff offenbarte, dass er sich von dieser Auszeichnung angespornt fühlt. Zwei Bronzemedaillen über 100m Freistil und 50m Schmetterling sowie Silber über 50m Freistil waren an sich schon ein großer Erfolg. Seine drei ersten Plätze über die 50m, 100m und 200m Brust aber ließen keinen Zweifel daran, dass dieser junge Schwimmer in dieser Disziplin auch auf überregionaler Ebene ganz vorne mitmischt. Bezeichnend ist, dass der über die 100m Brust mit einer Zeit von 1:12,57 min. jahrgangsübergreifend Drittschnellster wurde.
Mit Lena Roth schaffte es eine weitere Schwimmerin der SG in die Medaillenränge. Sie durfte sich über die 200m Freistil über die Silbermedaille und Platz 3 über die 100m Schmetterling freuen. In wei-teren drei Wettkämpfen musste sie sich zwar jeweils mit dem undankbaren 4. Platz begnügen, hatte dann aber noch das Glück im wahrsten Sinne des Wortes auf ihrer Seite, als sie einen der sogenann-ten „Glücksläufe“ gewann, bei dem der oder die Schnellste eines Einzellaufs Sachpreise erhält. So durfte sie neben den beiden Medaillen unter anderem auch noch Handtücher mit nach Hause nehmen.
Für Noreen Bertram, Eleonora-Francesca Martani und Julia Strobel reichte es in ihren jeweiligen Wett-kämpfen nicht ganz für einen Platz unter den ersten Drei, wenngleich insbesondere Noreen Bertram an diesem Wochenende einige neue persönliche Bestzeiten aufstellen konnte.
In der Schlussbilanz zeigte sich das Trainerteam mit den erreichten Ergebnissen durchaus zufrieden. Vor allem aber stellte der diesjährige „Erlanger Röthelheim-Cup“ eine gute Vorbereitung für das anste-hende Weihnachtsschwimmen in Coburg dar, zum dem die SG Haßberge mit einer nicht nur zahlen-mäßig starken Mannschaft anreisen will.


11.12.17



BSJ ehrt Sportler




strahlende Sieger der SG Haßberge bei der Ehrung durch die Bayerische Sportjugend


24.11.17



Auf Bezirksebene gut mitgehalten!


Bereits am Tag nach dem diesjährigen „Zwergerlschwimmen“ waren die Schwimmer und Trainer der SG Haßberge erneut gefordert. Mit den „Unterfränkischen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend und Staffel-Meisterschaften 2017“ stand ein weiterer Wettkampf auf Bezirksebene an, der von allen sowohl Teamgeist als auch ein gutes Durchhaltevermögen abverlangte. Die drei heimischen Schwimmstaffeln wussten sich dabei gegen die u.a. aus Würzburg und Aschaffenburg angereiste Konkurrenz durchaus zu behaupten und lieferten ein achtbares Gesamtergebnis ab.

Bei dieser Art von Wettbewerb müssen alle 100m-Strecken in den Disziplinen Brust, Freistil, Lagen Schmetterling und Rücken geschwommen werden. Jeder Schwimmer einer Mannschaft durfte dabei maximal fünfmal an den Start gehen. Für die Platzierung ist am Ende dann die Gesamtzeit entscheidend, die jeweils aus den fünf geschwommenen Einzelzeiten zusammenaddiert wird.

Die weibliche Lagenstaffel im Jahrgang 2004/2005 setzte sich aus Stefanie Fichter, Lara Kempf, Eleonora-Francesca Martani, Hannah Seubert und Johanna Strobel zusammen. Die fünf jungen Schwimmerinnen gingen dabei das erste Mal in dieser Zusammensetzung an den Start und hatten insbesondere mit der 100m Schmetterlingsdistanz eine harte Nuss zu knacken. Trotz einiger guter Einzelleistungen blieb für sie mit einer Gesamtzeit von 33:16,27 Minuten am Ende nur der 5. Platz. Als Sieger setzte sich hier die Mannschaft des SV Würzburg 05 in einer Gesamtzeit 27:35,13 Minuten durch.

Vor der gleichen Herausforderung wie ihre weiblichen Teamkolleginnen standen im Jahrgang 2004/2005 auch Johannes Deublein, Leandro Dietlein, Marc Göbel, Eric Stevanovic, Lukas Stottele und Louis Vollert. Hier gab es einen Zweikampf mit dem SSKC Aschaffenburg. Die Schwimmer der SG gaben ihr Bestes und brachten auch die Wechsel richtig über die Bühne. Die Aschaffenburger Schwimmer waren jedoch in jeder Disziplin schneller und holten sich so am Ende mit einer Zeit von 30:52,42 Minuten verdient den ersten Platz vor der sich wacker schlagenden Mannschaft aus den Haßbergen, deren Gesamtzeit 33:47,29 Minuten betrug.

Die Mixed-Staffel im Jahrgang 2002/2003 sorgte schließlich dafür, dass die SG Haßberge auch an diesem Tage ganz oben auf dem Siegerpodest Platz nehmen durfte. Noreen Bertram, Lena Roth, Julia Strobel und Daniel Butsch legten ihre ganze Wettkampferfahrung an den Tag und siegten in dieser Kategorie ihrer Altersklasse in einer Zeit von 27:00,14 Minuten. Die Routiniers hatten sich schon lange im Vorfeld auf ihren gemeinsamen Wettkampf gefreut und ließen sich auch nicht durch zwei kurzfristige Ausfälle in ihrer Mannschaft aus dem Tritt bringen. So musste zwar jeder der verbliebenen vier Starter – anders als ursprünglich geplant – jede Disziplin schwimmen, aber dank der Trainingseinheiten im Vorfeld, konnten sie auch dieses Handicap meistern und ein hervorragendes
Mannschaftsergebnis erzielen.

17.11.17




Zwergerlschwimmen in Haßfurt


Mit zahlreichen Medaillenrängen und vielen neuen persönlichen Bestzeiten präsentierte sich die Nachwuchsmannschaft der SG Haßberge am vergangenen Wochenende beim „Zwergerlschwimmen“ in der „Welle“. Mit 13xGold, 19xSilber und 20xBronze zeigte dabei der Schwimmnachwuchs, dass die heimische SG auch in den kommenden Jahren ganz vorne mitschwimmen wird.
Dass die Jüngsten dabei keineswegs nervös an den Start gingen, bewies Sophie Raudszus (2011) in eindrucksvoller Weise. Für ihre Leistungen über 25m Brust (Gold), 25m Beine mit Brett (Silber) und 25m Freistil (Bronze) durfte sie voller Stolz einmal den kompletten Medaillensatz mit nach Hause nehmen.
Noah Klarmann konnte sich ebenfalls über seine ersten Medaillen freuen. Auch er sprang beherzt ins Wasser und bewältigte zur Freude seiner Trainer die 25m Brust und 25m Freistil so gut, dass er jeweils den 3. Platz erreichte.
Anna Hofmann (2010) zeigte indes, dass sie schon Wettkampferfahrung besitzt und ging dementsprechend routiniert an den Start. Über die 25m Beine mit Brett sowie die 25m Brust konnte sie erneut problemlos vorne mithalten und gewann jeweils Bronze.
Richtig Spaß am Wettkampf hatte Lukas Pfülb, der dem „Zwergerlschwimmen“ schon lange entgegengefiebert hatte. Umso größer war bei ihm die Freude über seinen dritten Platz auf der 25m-Freistilstrecke.
Noch ohne Medaillen blieben diesmal Magdalena Werner und Emilia Zimmermann, die allerdings ebenfalls gute Auftritte hinlegten und wertvolle Wettkampferfahrung sammelten.
Als echter Routinier erwies sich einmal mehr Dana Bertram (2009). Mit ihrem 3. Platz über die 50m Freistil, ihrem 2. Platz über die 50m Brust sowie ihren beiden Goldmedaillen über 100m Brust und 100m Lagen zeigte die talentierte und vielseitige Nachwuchsschwimmerin, die bereits Kaderschwimmerin im Bezirk Unterfranken ist, welch großes Potential in ihr steckt.
Ausdauer zeigte auch ihre Teamkollegin Laura Dohles, die sich auf die 100m-Freistil- und 100m-Bruststrecke wagte und für ihre starken Auftritte jeweils mit der Bronzemedaille belohnt wurde.
Ebenfalls über die 100m Brust schwamm auch Daniel