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Julia Strobel stark im Freiwasser


Einen weiteren überregionalen Erfolg konnte die SG Haßberge inmitten der bayerischen Sommerferien dank Julia Strobel verbuchen! Diese hatte sich auf den Weg nach Sachsen gemacht, um dort an der 5. Ausgabe des “Pöhl-Cups“ teilzunehmen, der zeitgleich mit den “5. Internationalen Offenen Sächsischen Landesmeisterschaften im Freiwasserschwimmen“ ausgetragen wurde. Die vom Schwimm-Verein “Vogtland“ Plauen e.V. ausgerichteten Wettkämpfe fanden in der Pöhl-Talsperre statt, wo ein mit Bojen markierter Rundkurs präpariert worden war.

Julia Strobel hatte sich nicht erst seit der letzten Saison als Langstreckenschwimmerin gezeigt und zahlreiche Podestplätze über die 800 m und 1500m Freistil geholt. Diesmal aber ging es im Freiwasser über 2500 m. Neben der langen Distanz war es dabei vor allem die ungewohnte Umgebung - es herrschte eine Wassertemperatur von gerade einmal 21 Grad und auch die vertrauten Wellenbrecherleinen fehlten - die diesen Wettkampf zu einer echten Herausforderung werden ließen!

Von all dem ließ sich die SG-Schwimmerin jedoch nicht beeindrucken. Sie teilte sich ihre Kräfte geschickt ein und ging auch diesmal von Beginn an ein gleichmäßiges Tempo. Als sie nach exakt 41:44,01 min die automatische Zeitnahme als Zweite in den Jahrgängen 2003-2005 auslöste, hatte sie einen gewaltigen Kraftakt hingelegt, für den sie verdientermaßen mit der Silbermedaille geehrt wurde! Vor allem aber durfte Julia Strobel die Heimfahrt in der Gewißheit antreten, dass bei ihr nach den “üblichen“ Wettkampfdistanzen noch lange nicht Schluss ist!


Julia Strobel gelingt erfolgreicher Einstand beim Freiwasserschwimmen



Sommerzeltlager in Sulzfeld


Am Mittwoch der ersten Ferienwoche war es endlich wieder soweit! Nach einer langen, anstrengenden und zugleich erfolgreich verlaufenen Saison machten sich die Schwimmer der SG Haßberge mit ihrem Betreuerteam auf den Weg ins diesjährige Sommerzeltlager. Ziel war diesmal war der Campingplatz in Sulzfeld, wo die SG´ler ihre Zelte unweit des dortigen Badesees aufstellten.

Da auch das Wetter mitspielte und nahezu ideale Bedingungen bot, stand einem erlebnisreichen Aufenthalt nichts mehr im Wege. So bot etwa der See eine willkommene Abkühlung nach der Wanderung auf dem „Schäferweg“ und in gemeinsamer Runde konnten die Tage am Lagerfeuer beschlossen sowie von den größeren Teilnehmern auch begrüßt werden.

Das aus Christina Werner, Claudia Roth, Dagmar Kempf, Christian Langhammer, Leon Schirmer, Martin Fischer und Ulrike Heusinger bestehende Betreuerteam hatte sich für jeden Tag ein gelungenes Programm ausgedacht, bei dem natürlich das Miteinander, sei es bei Gemeinschaftsspielen, beim Basteln oder eben beim Zusammensitzen am Lagerfeuer, im Mittelpunkt stand. Ein Höhepunkt waren sicherlich die Nachtwanderung, bei der es wirklich zappenduster zuging, und der erfolgreich verlaufene Fahnenklau bei einer benachbarten Zeltlagergruppe, bei dem sich wieder einmal zeigte, dass die Schwimmer der SG Haßberge nicht nur bei den Staffeln perfekt aufeinander abgestimmt sind!

Das abwechslungsreiche Leben unter freiem Himmel sorgte natürlich dafür, dass zu den Essenszeiten immer guter Appetit herrschte; aber auch diesbezüglich hatten die Organisatoren dafür Sorge getroffen, dass wirklich jeder satt wurde und das Verpflegungszelt selbst für den kleinen Hunger zwischendurch immer etwas bot.

So vergingen die Tage für Jonathan Bischoff, Johannes Deublein, Laura Dohles, Paul und Toni Först, Marc Göbel, Matilda und Minas Hake, Anna Hofmann, Hannes und Lara Kempf, Anton, Julian und Marius Mock, Elias Mundt, Finn Putzka, Daniel und Sophie Raudszus, Lena Roth, Manolo Schmitt, Levi Schnös, Eric Stevanovic, Julian Stieb, Lukas Stottele, Johanna Strobel und Lea Zehe wie im Flug und eigentlich auch viel zu schnell.

Am Samstagvormittag mussten dann die Zelte wieder abgebaut und die letzte Glut des Lagerfeuers gelöscht werden, bevor das traditionelle Abschlussessen mit den mittlerweile eingetroffenen Eltern anstand. Diese hatten für den gemeinsamen Brunch ordentlich Speisen mitgebracht, so dass ein sagenhaftes Buffet zustande kam! Nachdem schließlich als Letztes auch das Verpflegungszelt abgebrochen und verstaut worden war, hieß es Abschied nehmen, was den Teilnehmern nach diesen schönen, gemeinsam verbrachten Tagen offensichtlich nicht leicht fiel.

Immerhin konnten sich die Schwimmer damit trösten, dass für sie noch einige schöne Ferienwochen anstehen und bereits Mitte September geht es ja dann auch schon wieder mit der neuen Saison los, wo gleich zu Beginn mit dem „Schinderhannnes-Schwimmfest“ in Simmernder erste Wettbewerb auf dem Programm steht!



Sichtlich viel Spaß hatten alle Teilnehmer beim diesjährigen Zeltlager in Sulzfeld


17.08.19



Die Jüngste war die Größte –
Anna Hofmann schwimmt bei den Bezirksmeisterschaften allen davon!


284 Schwimmer aus 17 Schwimmclubs fanden sich am vergangenen Wochenende in Würzburg ein, um dort die diesjährigen unterfränkischen Meister auf der 50m-Langbahn zu ermitteln. 15 von ihnen gehörten dabei der Wettkampfabteilung der SG Haßberge an, die sich in den Tagen zuvor noch einmal intensiv auf dieses Ereignis vorbereitet hatten. Mit zahlreiche Medaillenplätzen, neuen persönlich Bestzeiten und einigen gelungenen Premieren sollte sich die Fahrt ins „Wolfgang-Adami-Bad“ bezahlt machen.
Dabei war es diesmal die jüngste SG-Starterin, die mit ihren sportlichen Leistungen aufhorchen ließ. Anna Hofmann (2010) gewann jeden ihrer Wettkämpfe und zeigte damit, dass in den Reihen der Startgemeinschaft tolle Schwimmerin heranwächst. Mit 5xGold über 50m Brust (50,67 s), 50m Freistil (40,00 s), 50m Rücken (48,56 s), 50m Schmetterling (45,13 s) und 100m Brust (1:48,96 min) setzte sie sich jeweils klar gegen die Konkurrenz durch. Neben ihre 5 Goldmedaillen durfte sie für ihre Leistung über die 50m Freistil auch noch den Pokal für die punktbeste Leistung ihres Jahrgangs mit nach Hause nehmen.
Über Gold durfte sich auch ihre Teamkollegin Dana Bertram (2009) freuen, die in einer Zeit von 1:59,66 min über die 100m Brust als Erste anschlug. Auch über die 50m Brust zeigte sie ihr Können in dieser Disziplin und schaffte es in 52,96 s als Drittbeste auf das Siegerpodest.
Dass die SG Haßberge mit Lilly Pohlan (2008) über eine weitere sehr gute Brustschwimmerin verfügt, zeigte diese bei ihrem Sieg über die 100m-Strecke (1:47,64) sowie ihrem 2. Platz (46,07 s) über die 50m-Distanz.
Lea Zehe (2006) zeigte mit ihrer Silbermedaille über die 200m Rücken (3:30,65) sowie mit Bronze über die 200m Lagen (3:23,21), dass sie mittlerweile auf den längeren Distanzen angekommen ist und dort mitzuhalten weiß.
Über die doppelt so lange Strecke holte sich Eleonora-Francesca Martani (2005) Bronze in der Freistil-Disziplin. Sie legte die 400m einer Zeit von 5:57,29 min zurück und zeigte damit einmal mehr, dass sie über die erforderliche Kraft und Ausdauer für diese Herausforderung besitzt.
In glänzender Verfassung zeigte sich Leandro Dietlein (2005). Bereits bei den zurückliegenden Kreismeisterschaften konnte er mit deutlichen Leistungssteigerungen aufwarten und dieser Trend sollte sich auch in Würzburg bestätigen. Mit Gold über die 200m Schmetterling (2:50,81), Silber über die 100m Schmetterling (1:17,12) sowie Bronze über die 200m Freistil (2:25,78), 400m Freistil (5:13,45) und 200m Lagen (2:45,02) schwamm er bei jedem seiner 5 Starts in die Medaillenränge und wies am Ende dank seiner enormen Kondition eine beachtliche Erfolgsbilanz auf.
Johannes Deublein (2004) hatte in den vergangenen Wochen emsig daraufhin gearbeitet seine Qualifikationszeiten für die Bezirksmeisterschaften zu erreichen. Über die 50m Rücken war ihm dies schließlich gelungen und hier schaffte er dann auf Anhieb den 1. Platz und wurde in einer Zeit von 36,37 s Unterfränkischer Meister in seinem Jahrgang.
Dank ihrer konstanten Leistungen ist Julia Strobel (2003) seit Jahren als Dauergast bei den Bezirksmeisterschaften mit dabei. Auch diesmal war sie nicht nur „mit“ sondern auch „ganz vorne“ dabei und holte sich Silber über 200m Freistil (2:30,86) und 200m Rücken (2:55,55) sowie Bronze über 50m Freistil (31,07 s), 400m Freistil (5:23,62) und 200m Lagen (2:54,43).
Lena Roth (2003), die sich derzeit intensiv auf die Bayerischen Meisterschaften vorbereitet, trat nur einmal an und konnte sich dabei über die 200m Freistil (2:37,26) die Bronzemedaille sichern.
Mit Martin Fischer (1961) wagte sich auch noch ein Altersklassenschwimmer auf einen Bezirksvergleich. Auch für ihn sollte sich dieses Wagnis lohnen, denn er belegte in seiner Altersklasse über die 50m Freistil (37,32 s) und 100m Freistil (1:31,03) jeweils den 1. Platz.
Dass die SG Haßberge auch im Team gut funktioniert, bewies sie mit ihrer 4x50m Freistil-Staffel. Hier zeigten sich Johannes Deublein (2004), Leandro Dietlein (2005), Manolo Schmidt (2008) und Louis Vollert (2005) gut aufeinander abgestimmt und holten sich Dank einer guten Mannschaftsleistung in einer Zeit von 2:16,63 verdient die Bronzemedaille.
Aus Sicht der Trainerinnen Christina Werner, Claudia Roth und Sebastian Zipper waren aber nicht nur die erreichten Top-Platzierungen ein Grund zur Freude. Bereits die große Anzahl an Schwimmern, die sich diesmal vor allem in den jüngeren Jahrgängen qualifiziert hatten, lässt erwarten, dass die SG Haßberge auch bei künftigen Bezirksmeisterschaften mit starken Teams vertreten sein wird. So hat es diesmal bei den Schwimmern Laura Dohles (2009), Daniel Raudszus (2009), Julian Stieb (2008) zwar noch nicht ganz für einen Platz unter den ersten Drei gereicht, sie können jedoch allein schon die Bewältigung der alles andere als einfachen Qualifikation als großen Erfolg verbuchen, auf dem sich für die Zukunft aufbauen lässt.


23.07.19




Trainingslager 2019


Für die Wettkampfschwimmer der SG Haßberge stand in der zweiten Ferienwoche wieder das traditionelle Pfingsttrainingslager an. In zahlreichen Übungseinheiten im Wasser und auf dem Trockenen bereiteten sich die 15 Teilnehmer im Alter zwischen 9 und 19 Jahren gezielt auf die anstehenden Kreis- und Bezirksmeisterschaften auf der 50 m-Langbahn vor.
Das Trainerteam um Christina Werner und Sebastian Zipper hatte auch diesmal wieder ein anspruchsvolles Trainingsprogramm zusammengestellt. So wurden die Tage jeweils mit Frühsport begonnen, dem sich eine Einheit im Wasser anschloss. Nach der Mittagspause folgte Kraft- bzw. Ausdauersport an Land, bevor es nach einer kurzen Pause noch einmal ins Wasser ging. Neben der Haßfurter „Welle“ wurde dabei auch im Eberner Freibad trainiert, das passenderweise Austragungsort der diesjährigen Kreismeisterschaften der Region Main-Rhön ist. Insgesamt legten die Schwimmer in den sechs Tagen ca. 52 km im Wasser zurück, was in etwa der Distanz zwischen Bamberg und Schweinfurt entspricht. Um diesen Anstrengungen gewachsen zu sein, war eine gute Versorgung erforderlich, die wieder in den bewährten Händen einiger Eltern lag. Dabei beinhaltete der Speiseplan neben Salaten und Vollwertkost auch Pizza und Kuchen, so dass der Ruf zum Essen sehr schnell Gehör fand. Für die Freizeitgestaltung hatten sich die Betreuer ebenfalls wieder einiges ausgedacht. Bei Spielen in der Gruppe, dem Einstudieren eines Tanzes, einer Nachtwanderung sowie einem Filmeabend kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf und wie immer stellte allein schon das gemeinsame Übernachten in der Dreifachturnhalle ein Erlebnis für sich dar. So lag nach den gemeinsam verbrachten Tagen am Ende auch diesmal wieder ein bisschen Wehmut in der Luft, der noch dadurch verstärkt wurde, dass die letzte Trainingseinheit im Zeiler Hallenbad absolviert wurde, das bekanntlich in Kürze für immer seine Pforten schließt.


Training, Spiel & Spaß. SG`ler beim traditionellen Trainingslager


30.06.19



41. Pokalschwimmen in Coburg


Mit ihrer Teilnahme am 41. Jahrgangs- und Pokalschwimmen des AWV Coburg läutete die Wettkampfabteilung der SG Haßberge die diesjährige Freibadsaison ein. Im 50m-Becken des Coburger Aquaria-Schwimmbads sollten sich die Schwimmer unter Wettkampfbedingungen auf die anstehenden Kreis- und Bezirksmeisterschaften auf der Langbahn einstellen. Am Ende durften die 27 Starter aus dem Haßbergkreis den Pokal für den 2. Platz im Teamwettbewerb entgegennehmen und sich zudem über mehrere Podestplätze bei den Einzelwertungen freuen.

Den insgesamt 7 teilnehmenden Teams sollte bei diesem unter freiem Himmel stattfindenden Turnier einiges abverlangt werden. Das Einschwimmen fand bei kühlen Außentemperaturen statt, die eher an den April als an den Mai erinnerten. Am Nachmittag musste der Wettkampf dann kurzzeitig unterbrochen werden, als ein Gewitter mit heftigen Windböen über Coburg hinweg zog.

Auch wenn sich Bestzeiten unter diesen Bedingungen nur sehr schwer erzielen ließen, stellte sich die Mannschaft der SG Haßberge recht schnell auf diese ein und setzte sich bereits nach den ersten Wettkämpfen hinter der Heimmannschaft der SSG Coburg auf dem 2. Platz fest.

Erfreulich daran war, dass alle SG-Schwimmer fleißig auf Punktejagd gingen und auch dann noch einen Schlussspurt hinlegten, wenn es um hintere Ränge ging. Zusätzlich sorgten gute Einzelleitungen dafür, dass der Abstand auf Rang 3 kontinuierlich ausgebaut werden konnte. Besonders erwähnenswert waren die 100 m Brustzeiten folgender Schwimmer/innen Johanna Strobel Jg. 2005 mit einer Zeit von 1:25,18, Lilly Pohlan Jg. 2008 mit einer Zeit von 1:45,72 und Jonathan Bischoff Jg. 2000 mit einer Zeit von 1:09,84.

Nachdem schließlich trotz der Gewitterpause alle 28 Wettkämpfe planmäßig absolviert worden waren, wurden bei der Siegerehrung zunächst die Einzelsieger der Mehrkampfwertungen gekürt. Hier erreichten Jonathan Bischoff (2003 und älter) und Leandro Dietlein (2004/2005) jeweils den 3. Platz. Sophie Raudszus (2011), Anna Hofmann (2010) und Johanna Strobel (2005) durften sich ebenfalls über Bronze freuen. Silber gab es gar für Lilly Pohlan (2008) und Lena Roth (2003 und älter). Den größten Erfolg durfte diesmal aber Julia Strobel (2003 und älter) feiern, die sich in ihrer Altersgruppe den Tagessieg holte.
Bei der Wertung „Punktbeste Einzelleistung“ gab es einen echten Doppelsieg für die SG Haßberge zu vermelden: Jonathan Bischoff und Lena Roth wiesen am Ende jeweils den höchsten Punktestand auf und konnten die dafür ausgelobte Prämie entgegennehmen. Komplettiert wurde dieser Erfolg durch Johanna Strobel, deren 3. Platz ebenfalls honoriert wurde.

Bei der abschließenden Teamwertung, bestätigte sich dann der Trend der Zwischenstände und Lukas Stottele durfte stellvertretend für Dana und Noreen Bertram, Jonathan Bischoff, Johannes Deublein, Leandro Dietlein, Laura Dohles, Paul und Toni Först, Anna Hofmann, Hannes Kempf, Eleonora-Francesca Martani, Anton, Julian und Marius Mock, Lilly Pohlan, Daniel und Sophie Raudszus, Lena Roth, Hannah Seubert, Julian Stieb, Johanna und Julia Strobel, Jule Thamm, Amelie und Magdalena Werner sowie Lea Zehe den Pokal für den 2. Platz entgegennehmen.

Sichtlich zufrieden über die erzielten Leitungen gruppierten sich die Schwimmer für ein Teamfoto um die verdient gewonnene Trophäe, die sicherlich ihren Ehrenplatz im Vorraum der Haßfurter „Welle“ finden wird.


06.06.19



Über Australien nach Hawaii – Martin Falk qualifiziert sich für den legendären Triathlon auf Hawaii


Am 05.05.2019 fand im australischen Port Macquarie die 35. des IRONMAN Australia statt. Das Rennen ist der älteste Langdistanz Triathlon in „Down Under“. Auch dieses Jahr waren internationale Starter aller Altersklassen vertreten. Einer von ihnen war Martin Falk von der Triathlonabteilung der SG Haßberge.

Falk reiste mit der Erfahrung von sechs absolvierten Ironman Rennen an. Die allgemeine Hektik vor dem Schwimmstart brachte Ihn daher nicht aus der Ruhe und er konnte zusammen mit allen anderen Altersklassenathleten ab 7:15 den längsten Tag des Jahres in Angriff nehmen. Mit einem „Rolling Start“ wurden die Athleten nacheinander ins Wasser gebracht. Bei einer Wassertemperatur von 19 Grad Celsius war das Schwimmen mit Neoprenanzug erlaub.

Nachdem drei Wendebojen passiert wurden ging es stromaufwärts in den Hastings River. Eine Besonderheit der Schwimmstrecke war der Übergang eines Wehrs. Gleich zweimal nach 1400m und 2500m musste dieses überquert werden. Der Rückweg war etwas welliger, dennoch sprang für Falk eine neue Bestzeit über der 3,8km langen Schwimmstrecke von 00:57:26 heraus. Eine optimale Ausgangslage für den weiteren Rennverlauf.

Nach raschem Wechsel auf das Rad begann Falk die Aufholjagd zur Altersklassenspitze. Die Bedingungen waren dabei gut: trocken, 24 Grad Celsius, starker Wind aus Süden mit leichten Windböen. Hierbei waren zwei Radrunden zu je 90 Kilometern zu absolvieren. Bereits nach der Hälfte der Distanz schob sich Falk auf Platz 6 in der AK 35 nach vorne – auf Schlagdistanz zu den Qualifikationsplätzen zur Weltmeisterschaft in Oktober in Hawaii. Nach 4:59 konnte er die Radstrecke hinter sich lassen und wechselte auf Platz fünf in die Laufschuhe.

Auf der Laufstrecke werden die meisten Triathlons entschieden – wie es auch hier der Fall sein sollte. Innerhalb der nächsten Stunden kam es zu mehreren Positionswechseln, aber durch eine gut gewählte Strategie konnte Falk den fünften Platz der AK35 bis ins Ziel verteidigen. Er beendete den Marathon nach 3:24 und finishte mit einer Gesamtzeit von 9:26.

Am Ende des Tages bedeute dies Platz 5 der AK35-39, Platz 31 in der Gesamtwertung, was für eine Qualifikation für die IRONMAN World Championships 2019 ausreichend war.

Gab alles und wurde mit der Qualifikation für den IM Hawaii belohnt: Martin Falk von der SG Haßberge


18.05.19



Bischoff qualifizert sich für Deutsche

Bei den zeitgleich in Freiburg und Wetzlar stattfindenden süddeutschen Meisterschaften war auch die SG Haßberge jeweils mit Schwimmern vertreten. Während Johanna Strobel in Hessen für die heimische Startgemeinschaft antrat, hielten Lena Roth und Jonathan Bischoff im Breisgau deren Fahne hoch. Dabei schaffte der im Jahrgang 2000 antretende Schwimmer über die 50m Brust die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Berlin, so dass die SG Haßberge auch in der Bundeshauptstadt im Starterfeld zu finden sein wird.
Johanna Strobel (2005) hatte in vorangegangenen Wettkämpfen auf den Bruststrecken durchgehend gute Leistungen erbracht. Auf der 50m-Sprintdistanz war es ihr dabei gelungen, die anspruchsvolle Qualifikationsnorm zu erfüllen, welche zur Teilnahme an den 27. Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften im hessischen Wetzlar berechtigte. Ausgerechnet in diesem wichtigen Wettkampf gelang ihr kein idealer Start und sie schaffte es anschließend auf dieser Kurzdistanz trotz aller Anstrengung nicht mehr, die zu Beginn verlorene Zeit wieder gutzumachen. So belegte Johanna Strobel schließlich trotz einer im Übrigen starken Leistung mit einer Zeit von 38,73 s den 18. Platz.
Lena Roth (2003) und Jonathan Bischoff (2000) traten zeitgleich bei den 69. Süddeutschen Meisterschaften für die Jahrgänge 2004 und älter in Freiburg an, die nach einem Wintereinbruch vor winterlicher Kulisse stattfanden.
Lena Roth legte über die 50m-Freistil einen nahezu perfekten Lauf hin und blieb mit einer Zeit von 29,25 s erneut deutlich unter der 30-Sekunde-Marke. Dementsprechend war die junge Schwimmerin auch sichtlich zufrieden, als sie aus dem Becken stieg. Dass sie trotz ihrer sehr guten Leistung mit der Medaillenvergabe nichts zu tun hatte, war allein der starken Konkurrenz geschuldet. So siegte in dieser Altersklasse Sirintana Beune vom SV Nikar Heidelberg in einer Zeit von sage und schreibe 26,99 s.
Glücklich war am Ende auch Jonathan Bischoff und das gleich aus drei Gründen. Zum einen gelang es ihm, auf seiner Paradestrecke über die 50m-Brust wie seine Teamkollegin auf den Punkt eine Top-Leistung zu bringen, zum anderen unterbot er mit einer Zeit vom 30,54 s seinen bisherigen persönlichen Rekord. Zum Dritten schließlich hatte er mit dieser Zeit zugleich die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften erfüllt, so dass er im Sommer nach Berlin reisen darf. Beinahe hätte es auch noch einen vierten Grund zur Freude gegeben, doch er schrammte schließlich um 0,44 s an der Bronzemedaille in seiner Altersklasse vorbei und musste sich so mit dem 4. Platz begnügen.


Zufrieden mit Ihren Leistungen: Lena Roth und Jonathan Bischoff


18.05.19



Starker Auftritt bei der bayerischen in Bayreuth


Bereits zwei Wochen nach den unterfränkischen Bezirksmeisterschaften in Lohr stand für die Leistungsabteilung der SG Haßberge das nächste Wettkampfwochenende an. Für die Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften in Bayreuth hatten sich mit Jonathan Bischoff, Lena Roth und Johanna Strobel erneut drei Teilnehmer der Startgemeinschaft qualifiziert. Eine Platzierung in den Medaillenrängen gelang diesmal zwar nicht, jedoch konnte sich das Trio das Startrecht für die süddeutschen Meisterschaften sichern.
Über 50 Mannschaften mit knapp 350 Schwimmern aus dem gesamten Freistaat hatten sich im Hallenbad des DSV Bayreuth 1921 eingefunden, um dort an den insgesamt drei Wettkampftagen die Bayerischen Meister in den jeweiligen Schwimmdisziplinen zu ermitteln. Die drei Vertreter aus dem Heimatlandkreis hatten sich mit ihren beiden Trainern Christina Werner und Sebastian Zipper im Vorfeld noch einmal gezielt auf ihre Wettkämpfe vorbereitet, um im eng beieinander liegenden Feld auch kleinste, zeitraubende Fehler zu vermeiden.
Johanna Strobel (2005) trat nach überstandener Erkrankung im Vorfeld, trotz mehrfacher Qualifikation, im Lauf über die 50m Brust an. Mit einer Zeit von 39,57 s konnte sie zwar nicht mit der absoluten Spitze mithalten, schaffte aber die Qualifikation für die süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften in Wetzlar.
Bei Lena Roth (2003) richtete sich der Focus auf die 50m Freistil. Mit einer Zeit von 29,03 s belegte sie mit Rang 44 einen Mittelfeldplatz in dem 96 Teilnehmerinnen umfassenden Feld, bei dem der zeitliche Abstand zwischen Rang 1 und Rang 96 gerade einmal gut 4 s betrug. Für Lena Roth stellte dieses Ergebnis indes einen Riesenerfolg dar, hatte sie sich damit doch auf den letzten Drücker noch für die Süddeutschen Meisterschaften in Freiburg qualifiziert. Dementsprechend freudestrahlend stieg die Schwimmerin dann auch aus dem Wasser. Derart motiviert legte sie über die 100m Freistil, in 1:05,02 min, noch eine neue persönliche Bestzeit hin.
Für die besten Platzierungen sorgte Jonathan Bischoff (2000). Auch er hatte im Vorfeld aus gesundheitlichen Gründen eine Trainingspause einlegen müssen, zeigte sich ungeachtet dessen aber auf den Punkt in guter körperlicher Verfassung und hochkonzentriert. Er ging über die 50m und 100m Brust mit der klaren Zielsetzung an den Start, ebenfalls die noch ausstehende Qualifikation für Freiburg zu schaffen und jeweils in die beiden Endläufe der besten Acht zu kommen. Mit Zeiten von 30,79 s über die 50m- und 1:09,06 min über die 100m-Distanz sollte ihm beides gelingen. In den beiden Endläufen konnte er dann nochmals sein ganzes Leistungsvermögen abrufen und belegte mit Zeiten von 30,69 s Rang 7 und 1:09,12 min Rang 6.
Auch die beiden Trainer waren mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Ein weiteres Mal hatte die SG Haßberge auch auf bayerischer Ebene einen guten Auftritt und demnächst werden dann in Freiburg sowie Wetzlar ebenfalls Schwimmer aus dem Haßberglandkreis an den Start gehen.


18.04.19



Unterfränkische Kurzbahnmeisterschaften in Lohr


Mit den Unterfränkischen Kurzbahnmeisterschaften 2019 stand für die Wettkampfmannschaft der SG Haßberge am vergangenen Wochenende einer der Saisonhöhepunkte auf dem Pro-gramm. Über 200 Schwimmer aus 15 verschiedenen Schwimmclubs hatten im Vorfeld die vor-gegeben Pflichtzeiten erfüllt und konnten damit zu den zweitägigen Wettkämpfen in Lohr an-reisen. Die 13 Teilnehmer aus dem Landkreis Haßberge kamen bei ihren 58 Einzelstarts und einem Staffelrennen am Ende auf 22xGold, 14xSilber und 10xBronze.
Gleich bei ihrem ersten Auftritt auf Bezirksebene durfte sich Laura Dohles (2009) über die Silberme-daille über 200m Rücken freuen, wobei sie mit einer Zeit von 3:40,82 min sogar knapp am Bezirks-meistertitel vorbeischrammte.
In der gleichen Disziplin war ihre Teamkollegin Dana Bertram (2009) in 1:52,79 min auf der 100m-Distanz erfolgreich, wo sie sich in einem spannenden Rennen gegen zwei Schwimmerinnen aus Aschaffenburg behaupten und die Bronzemedaille holen konnte.
Alea Eiring (2009), die ebenfalls zum ersten Mal bei einer Bezirksmeisterschaft an den Start ging, landete mit ihren 54,83 s über die 50m Brust zwar nicht in den Medaillenrängen, konnte aber in dem sehr eng beieinander liegenden Feld gut mithalten.
Gleich zweimal auf das Siegerpodest schaffte es Lilly Pohlan (2008). Sowohl über die 50m (46,71 s) als auch über die 100m Brust (1:46,37 min) schwamm sie jeweils zur Silbermedaille und damit zur Vizemeisterschaft.
Ihr gleichaltriger Teamkollege Manolo Schmidt (2008) legte über die 100m Brust ebenfalls einen sehr guten Lauf hin (1:41,87 min) und holte sich mit großem Abstand zu Rang vier die Bronzemedaille.
Noch nicht ganz für einen Platz unter den ersten Drei reichte es für Julian Stieb (2008), der aber ins-besondere bei seinem 4. Platz über die 100m Lagen (1:44,35 min) zeigte, dass er alle Disziplinen gut beherrscht.
Als gute Brustschwimmerin präsentierte sich einmal mehr Lea Zehe (2006). Mit Silber über die 50m (44,27 s) und Bronze über die 100m (1:36,80 min) schwamm sie erneut auch auf Bezirksebene in die Medaillenränge.
Der Sprung auf das Siegerpodest sollte diesmal auch Louis Vollert (2005) gelingen. Mit 1.36,54 min über die 100m Brust verbesserte er nicht nur seine bisherige Bestzeit sondern durfte für seine Leis-tung auch die Bronzemedaille entgegennehmen.
Eleonora-Francesca Martani (2005) trat erneut über die 200m Schmetterling an, die bei den Schwim-mern mit zu den größten Herausforderungen zählen. Angefeuert von den Trainern zog sie ihren Lauf in 3:28,50 min souverän durch und wurde für ihre Leitung mit der Bronzemedaille belohnt.
Leandro Dietlein (2005) ging ebenfalls über die 200m Schmetterling ins Wasser und legte dabei einen so gelungenen Lauf hin, dass er sich die Bezirksmeisterschaft sichern konnte (2:50,23 min). Auch über die 400m Freistil schlug er als erster an (4:56,77 min), was ihm einen weiteren Bezirksmeistertitel einbrachte. Mit seinen beiden Silbermedaillen über 200m Freistil (2:22,57 min) und 50m Schmetterling (32,82 s) vervollständigte er schließlich seine Erfolgsbilanz.
Gar als siebenfache Bezirksmeisterin trat Johanna Strobel (2005) nach dem zweiten Wettkampftag die Heimfahrt an. Insbesondere in der Brustdisziplin war die talentierte Schwimmerin einmal mehr das Maß aller Dinge und hielt die Konkurrenz teilweise um mehrere Längen auf Abstand. In 37,76 s legte sie die 50m, in 1:21,36 min die 100m-Strecke und in 2:55,58 min die 200m Distanz zurück. Dass sie auch in den anderen Disziplinen zu den besten Schwimmerinnen Unterfrankens zählt, zeigte sie mit ihren Siegen über die 100m Lagen (1:17,96 min.) und ihren 2. Plätzen über die 50m (35,78 s), 100m (1:16,03 min) und 200m Rücken (2:43,80 min). Als Krönung ihrer Leistung konnte Johanna Strobel schließlich im Finallauf der 5 besten Schwimmerinnen über die 100m Lagen noch einmal deutlich zu-legen und setzte sich in einer Zeit von 1:14,77 min auch hier klar durch.
In sehr guter Form zeigte sich Lena Roth (2003). Die SG-Schwimmerin schlug viermal als Erste an und bestätigte ihre Form aus den Vorwettkämpfen. Über die 50m (28,62 s), 100m (1:02,36 min) und 200m (2:23,16 min) Freistil sowie die 50m Schmetterling (33,09 s) war sie von der Konkurrenz schlichtweg nicht zu bezwingen. Auch bei ihr sollten sich die Zeiten über 50m und 100m Freistil als so exzellent erweisen, dass sie daneben auch noch die offene Wertung für sich entscheiden konnte. Mit ihrer Silbermedaille über die 400m Freistil (5:30,14 min) unterstrich sie schließlich, dass sie auch auf Bezirksebene in dieser Disziplin über alle Distanzen zu den Topschwimmern gehört. Die von ihr ge-schwommenen Zeiten lassen nun auch auf ein erfolgreiches Abschneiden bei den anstehenden baye-rischen Meisterschaften hoffen.
Jonathan Bischoff (2000) zeigte sich ebenso bestens auf diese Aufgaben vorbereitet. Bei seinen Sie-gen über die 50m (30,35 s) und 100m Brust (1:05,79 min), die 100m Lagen (1:03,17 min) sowie die 100m Schmetterling (1:04,62 min) überzeugte er mit Zeiten, die auch auf überregionaler Ebene kon-kurrenzfähig sind. Beleg dafür ist die Tatsache, dass er über die 100m Brust, 100m Schmetterling in der offenen Wertung sowie im 100m Lagenfinale (1:03,17 min) ebenfalls Rang 1 belegte. Neben sei-nen sieben Bezirksmeistertiteln gab es schließlich auch noch Silber über die 50m Schmetterling (28,05 s).
Angesichts der gezeigten Leistungen in den Einzelwettkämpfen ging denn auch die aus Jonathan Bischoff, Leandro Dietlein, Lena Roth und Johanna Strobel bestehende 4x50m-Lagenstaffel als Favo-rit ins Rennen. Das Quartett wurde dieser Rolle auch in jeder Hinsicht gerecht und siegte mit einer halben Bahnlänge Vorsprung in einer Zeit von 2:07,41 min vor den Teams des VfL 1860 Spfr. Bad Neustadt und der TG Kitzingen.


Dana Bertram überzeugte über 100m Brust


05.04.19



Der Haßberg-Cup bleibt in Oberfranken!


Der Sieger des Vorjahres durfte den „Haßberg-Cup“ auch diesmal wieder mit nach Oberfranken nehmen. Am Ende des zweitägigen Schwimmturniers, das am vergangenen Wochenende in der „Welle“ ausgetragen wurde, setzte sich die SSG Coburg gegen die SG Haßberge durch und gewann den begehrten Pokal zum zweiten Mal in Folge. Auch wenn es somit nicht gelang, die Gesamtwertung für sich zu entscheiden, zeigten sich die Gastgeber nicht unzufrieden. Die heimischen Schwimmer holten an beiden Wettkampftagen alles aus sich heraus und steckten zu keinem Zeitpunkt auf.
Mit insgesamt 28 gemeldeten Startern in 138 Einzelwettkämpfen und 6 Staffeln wollte die SG den „Haßberg-Cup“ auf seinen Ehrenplatz im Trophäenschrank der „Welle“ zurückholen. Es gelang den SG-Schwimmern, sich im Gesamtklassement mit dem Coburger Team ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu liefern. Nach den ersten Staffel-Rennen konnte die SG Haßberge sogar die Spitze übernehmen und hielt diesen knappen Vorsprung bis zum Ende des ersten Wettkampftages. Am Sonntag wechselte die Führung dann erneut und diesmal gab die SSG Coburg diese auch nicht mehr aus der Hand. Am Ende lag die Mannschaft aus dem oberfränkischen Nachbarlandkreis mit 952 Punkten vor den Gastgebern mit 834 Punkten, die sich wiederum deutlich gegen den 1. SC Schweinfurt durchsetzen konnten, der mit 436 Punkten Platz 3 belegte.
Dass bei der SG Haßberge dennoch die Zufriedenheit überwog, lag an den guten Leitungen ihrer Schwimmer, die nahezu in jedem Wettkampf in der Spitze mitschwammen. Über ein besonderes Erfolgserlebnis durfte sich dabei Lena Roth (2003) freuen, die mit einer Zeit von 1:02,68 Min. über die 100m Freistil anschlug. Echten Sportsgeist bewies auch Leandro Dietlein (2005): Obgleich bereits die Entscheidung über den Gesamtsieger gefallen war, ging er im letzten Wettkampf über die 1500m Freistil noch einmal bis an seine Grenzen und schaffte es mit 19:52,17 Min. erstmals unter der 20-Minuten-Marke zu bleiben.
Insgesamt konnten Anna Hofmann, Magdalena Werner (beide 2010), Dana Bertram, Laura Dohles, Nansy Mohammad (alle 2009), Matilda Hake, Manolo Schmidt, Julian Stieb (alle 2008), Nastia Mohammad, Lea Zehe (beide 2006), Leandro Dietlein, Marc Göbel, Eleonora-Francesca Martani, Eric Stevanovic, Lukas Stottele, Johanna Strobel (alle 2005), Johannes Deublein, Hannah Seubert (beide 2004), Noreen Bertram, Lena Roth, Julia Strobel (alle 2003) Jule Thamm (2002), Jonathan Bischoff (2000), Miriam Piechaczek (1999), Manuel Deublein (1998), Christian Langhammer (1995) und Julian Müller (1994) zu insgesamt 65xGold, 32xSilber und 17xBronze schwimmen.
Als nächste große Herausforderung stehen nunmehr die unterfränkischen Bezirksmeisterschaften auf der 25m-Kurzbahn an, die bereits zwei Wochen nach dem Haßberg-Cup in Lohr ausgetragen werden. Angesichts der gezeigten Leistungen darf das Wettkampfteam der SG Haßberge auch dort auf weitere Erfolge hoffen.


17.03.19




Mit zwei Mannschaften auf Erfolgskurs!


Einen tollen Teamerfolg erzielte die SG Haßberge beim Deutschen Mannschaftsschwimmen der Bezirksliga Unterfranken. Während die Damenmannschaft hinter der gastgebenden TG Kitzingen und dem SSKC Aschaffenburg Rang 3 belegte, setzten sich die Herren gegen die gesamte Konkurrenz durch und durften als strahlende Sieger die Heimfahrt antreten.

Bei dieser Art von Wettbewerb müssen alle Strecken in den Disziplinen Freistil, Schmetterling, Rücken und Brust von 50 bis 200 Meter sowohl von der weiblichen als auch der männlichen Mannschaft geschwommen werden. Hinzu kamen noch die 200- und 400 Meter Lagen, 400 und 800 Meter Freistil weiblich bzw. 400 und 1500 Meter Freistil männlich. Jeder Schwimmer einer Mannschaft durfte dabei maximal viermal an den Start gehen. Pro Durchgang werden nach einem festgelegten System Punkte vergeben, die zusammengerechnet am Ende über die jeweiligen Platzierungen entscheiden. Insgesamt waren an diesem Tag 52 Wettkämpfe zu absolvieren, was dank der gelungenen Organisation seitens der TG Kitzingen – die SG Haßberge stellte hierbei vier Kampfrichter – auch im vorgesehenen Zeitrahmen geschafft wurde.

Bei der Männermannschaft war vor Wettkampfbeginn erst einmal Improvisationstalent gefragt. Kurz zuvor war einer der vorgesehenen Schwimmer erkrankt und konnte daher nicht die Fahrt nach Kitzingen antreten. Kurzerhand sprang daraufhin Trainer Sebastian Zipper selbst ein und komplettierte das aus Jonathan Bischoff, Johannes Deublein, Leandro Dietlein, Martin Falk, Lukas Stottele, Louis Vollert sowie Maximilian Zipper bestehende Team. Das zurückliegende Wintertrainingslager trug sicherlich dazu bei, dass sich die Schwimmer der SG über die gesamte Zeit hinweg mit den beiden Teams aus Aschaffenburg und Kitzingen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Tagessieg lieferten. In extrem starker Verfassung zeigte sich dabei einmal mehr Jonathan Bischoff, der mit einer Zeit von 1.06,22 min über die 100m Brust lange vor der Konkurrenz anschlug und damit für einen ordentlichen Punktezuwachs sorgte. Mit seinem Sieg im letzten Wettkampf über die 100m Freistil (57,03 s) sicherte er dann auch der SG Haßberge mit insgesamt 8136 Punkten den Tagessieg und zugleich einen wichtigen Mannschaftserfolg.

Die aus Noreen Bertram, Eleonora-Francesca Martani, Lena Roth, Hannah Seubert, Johanna und Julia Strobel, Jule Thamm sowie Lea Zehe bestehende Damenmannschaft legte sich ebenfalls von Beginn an kräftig ins Zeug und ließ sich bereits nach dem 1. Wettkampf nicht mehr aus den Top Drei verdrängen. Auch hier lag der wesentliche Schlüssel zum Erfolg darin, dass alle Schwimmerinnen ihre Leistungen aus den Vorwettkämpfen abrufen konnten und niemand unter seinen Möglichkeiten blieb. Zudem sorgten herausragende Einzelleistungen – Lena Roth benötigte für die 50m-Freistil nur 28,84 s und Johanna Strobel schlug über die 200m Lagen bereits nach 2:43,24 min an – dafür, dass das SG-Team am Ende 8985 Punkte für sich stehen hatte und damit einen deutlichen Abstand von über 900 Punkten auf den undankbaren 4. Platz aufwies.

Besonders wichtig war an diesem Tag aus Sicht der Trainer, dass sich alle Teammitglieder über den Erfolg der anderen freuten und dadurch angespornt selbst alles gaben, um zum Gesamterfolg beizutragen. Genau diese Einstellung wird dann nämlich auch gefragt sein, wenn es am 9. und 10. März darum geht, in der heimischen „Welle“ den „Haßberg-Cup“ zurück in die Haßberge zu holen.


25.02.19



SG Haßberge bärenstark bei Kreismeisterschafen im eigenen Bad


Einmal mehr war die Haßfurter „Welle“ Anlaufpunkt für die Schwimmmannschaften aus dem Kreis Main-Rhön. Diese gaben sich dort ein Stelldichein, um die diesjährigen Kreismeisterschaften auf der 25m-Kurzbahn auszutragen. Die Gastgeber von der SG Haßberge wussten dabei ihren Heimvorteil im vertrauten Becken zu nutzen und holten sich mit insgesamt 68mal Gold, 47mal Silber und 32mal Bronze zahlenmäßig die meisten Medaillen.
Es herrschte bereits beim Einschwimmen ein emsiger Betrieb in der „Welle“, als sich dort am frühen Sonntagmorgen die insgesamt 122 Aktiven aus den sieben teilnehmenden Schwimmvereinen mit ihren Trainern und Begleitern versammelt hatten, um in insgesamt 38 Wettkämpfen gegeneinander anzutreten. Mit 39 Schwimmern stellte die SG Haßberge dabei das größte Team, wobei auch diesmal vor allem die jüngeren Jahrgänge wieder stark besetzt waren.
Während es für die älteren „Routiniers“ vor allem darum ging, mit möglichst guten Zeiten ganz nach vorne zu schwimmen, um neben den begehrten Medaillen möglichst auch noch ausstehende Qualifikationen für die Bezirksmeisterschaften zu erfüllen, schauten die Verantwortlichen bei ihren jüngsten Schützlingen vom Startsignal bis zum Anschlag vor allem darauf, dass sie einen regelkonformen Lauf absolvierten und das im Training erlernte beim Wettkampf umzusetzen.
So konnten neben großen Schwimmern, bei denen etwa Johanna Strobel über die 200 m Brust mit einer Zeit von 2:50,64, Lena Roth über die 50 m Schmetterling mit einer Zeit von 0:32,99 oder Jonathan Bischoff über die 100 m Freistil mit einer Zeit von 0:57,77 bemerkenswerte Einzelleistungen erzielten, gerade auch die Nachwuchstalente mit eindrucksvollen Resultaten aufwarten.
In erneut starker Form präsentierten sich auch die Staffeln der SG, die dank gut aufeinander abgestimmter Läufe und gelungener Wechsel mit insgesamt 2xGold, 1xSilber und 1xBronze ihren Teil zum guten Mannschaftsergebnis beitragen konnten.
Parallel zu den offiziellen Kreismeisterschaften lief gleichzeitig eine Breitensport-Veranstaltung, die den Teilnehmern neben dem Spaß am Schwimmsport auch die Möglichkeit zum Einstieg in das Wettkampfschwimmen vermitteln sollte. Auch hier gingen zahlreiche Schwimmer für die SG Haßberge an den Start. Die beachtlichen Ergebnisse, die hierbei von ihnen erzielt wurden, lassen die Erwartung zu, dass sich das Wettkampfteam bald über eine weitere Verstärkungen freuen kann.

Die Medaillengewinner der SG Haßberge:

Kreismeisterschaft Main-Rhön
Hannes Kempf (2011): 1xGold (50m Brust), 1xSilber (100m Freistil), 1xBronze (50m Freistil)
Sophie Raudszus (2011): 3xGold (50m Brust, 50 m Freistil, 100m Freistil)
Noah Klarmann (2011): 1xSilber (50m Brust)
Anna Hofmann (2010): 4xGold (100m Brust, 100m Freistil, 100m Lagen, 50m Schmetterling)
Nora Kühlwein (2010): 2xBronze (50m Brust, 50m Freistil)
Magdalena Werner (2010): 1xBronze (50m Rücken)
Lukas Pfülb (2010): 2xBronze (100m Brust, 50m Freistil)
Dana Bertram (2009): 2xGold (100m Brust, 100m Freistil), 1xSilber (200m Rücken)
Laura Dohles (2009): 4xGold (50m Rücken, 100m Rücken, 200m Rücken, 50m Schmetterling), 2xBronze (50m Freistil, 100m Freistil)
Alea Eiring (2009): 1xGold (50m Brust), 1xSilber (100m Brust)
Daniel Raudszus (2009): 3xGold (50m Brust, 100m Brust, 50 m Freistil), 1xSilber (100m Freistil)
Lilly Pohlan (2008): 1xGold (50m Brust), 1xSilber (100m Brust), 1xBronze (50m Rücken)
Manolo Schmidt (2008): 2xSilber (50m Freistil, 100m Rücken), 1xBronze (50m Rücken)
Julian Stieb (2008): 2xGold (50m Brust, 100m Brust), 1xSilber (50m Rücken), 1xBronze (50m Freistil)
Lia Giselle Hüttner (2007): 1xBronze (100m Brust)
Marius Mock (2007): 2xGold (50m Rücken, 50m Schmetterling), 5xSilber (50m Brust, 100m Brust, 50m Freistil, 100m Freistil, 100m Lagen)
Nastia Mohammad (2006): 8xBronze (50m Brust, 100m Brust, 50m Freistil, 100m Freistil, 200m Freistil, 100m Lagen, 50m Rücken, 50m Schmetterling)
Lea Zehe (2006): 4xGold (50m Brust, 100m Brust, 100m Lagen, 200m Lagen), 2xSilber (200m Brust, 50m Schmetterling)
Lina Feulner (2005): 3xSilber (50m Brust, 100m Brust, 100m Lagen)
Eleonora-Francesca Martani (2005): 2xGold (400m Lagen, 100m Rücken), 5xSilber (100m Freistil, 200m Freistil, 400m Freistil, 200m Rücken, 200m Schmetterling)
Johanna Strobel (2005): 3xGold (200m Brust, 200m Lagen, 200m Rücken)
Lukas Stottele (2005): 2xBronze (50m Rücken, 100m Lagen)
Louis Vollert (2005): 3xSilber (50m Brust, 100m Brust, 100m Lagen), 1xBronze (100m Freistil)
Marie Hüttner (2004): 1xGold (50m Rücken), 2xSilber (50m Brust, 100m Brust), 1xBronze (100m Freistil)
Hannah Seubert (2004): 3xGold (100m Freistil, 200m Freistil, 400m Freistil), 2xSilber (50m Freistil, 50m Schmetterling)
Johannes Deublein (2004): 4xGold (50m Brust, 50m Freistil, 200m Lagen, 100m Rücken), 2xSilber (100m Freistil, 50m Rücken), 1xBronze (50m Schmetterling)
Anton Mock (2004): 2xGold (50m Rücken, 100m Lagen), 4xSilber (50m Freistil, 200m Freistil, 100m Rücken, 50m Schmetterling)
Lena Roth (2003): 4xGold (50m Freistil, 100m Freistil, 200m Freistil, 50m Schmetterling)
Julia Strobel (2003): 6xGold (400m Freistil, 200m Lagen, 400m Lagen, 50m Rücken, 100m Rücken, 200m Rücken)
Paul Först (2003): 2xGold (50m Schmetterling, 200m Lagen), 2xSilber (100m Freistil, 100m Lagen), 3xBronze (50m Freistil, 200m Freistil, 50m Rücken)
Julian Mock (2003): 2xGold (100m Rücken, 200m Rücken), 4xSilber (100m Brust, 50m Freistil, 200m Lagen, 50m Rücken), 2xBronze (100m Freistil, 100m Lagen)
Jule Thamm (2002): 5xGold (50m Brust, 50m Freistil, 200m Freistil, 50m Rücken, 100m Rücken)
Jonathan Bischoff (2000): 2xGold (100m Brust, 100m Lagen), 3xSilber (50m Brust, 200m Brust, 100m Freistil), 1xBronze (50m Freistil)
Katja Gerner (1995): 3xGold (50m Brust, 100m Brust, 100m Freistil)

4x50m Lagen-Staffel (weiblich): Bronze (Dana Bertram, Anna Hofmann, Eleonora-Francesca Martani, Lea Zehe)
4x50m Lagen-Staffel (mixed): Gold (Jonathan Bischoff, Lena Roth, Johanna und Julia Strobel)
4x50m Freistil-Staffel (weiblich): Silber (Katja Gerner, Eleonora-Francesca Martani, Hannah Seubert, Lea Zehe)
4x50m Freistil-Staffel (mixed): Gold (Johannes Deublein, Lena Roth, Lukas Stottele, Louis Vollert)

Breitensportveranstaltung
Lena Hamm (2012): 4xGold
Lukas Schubert (2012): 1xGold, 1xSilber
Ben Bock (2011): 1xSilber, 1xBronze
Jonas Dreer (2011): 1xGold, 1xSilber
Alexander Jaschinski (2008): 3xGold
Moritz Schüßler (2008): 4xGold
Lara Kempf (2005): 3xGold


12.02.19



SG Haßberge stark vertreten beim 10. Juki Schwimmfest in Schweinfurt


Mit 31 Teilnehmern war die SG Haßberge beim 10. Schweinfurter JUKI-Schwimmfest stark vertreten und bot neben den Teams des gastgebenden 1. SC Schweinfurt sowie der SG Bamberg die meisten Schwimmer auf. Diese kamen auf insgesamt 110 Einzelstarts und traten zudem in 3 Staffeln an. Auch was die Medaillenränge anbelangte, waren die SG-Schwimmer vorne mit dabei und durften sich über zahlreiche Podestplätze freuen.
Aus Sicht der Verantwortlichen war dabei besonders positiv zu werten, dass gerade in den jüngsten Jahrgängen wieder viele junge Nachwuchsschwimmer mit dabei waren, die auch unter Wettkampfbedingungen nicht zu nervös wurden und ihre in den Trainingseinheiten gezeigten Leistungen bestätigen konnten. Insbesondere Lena Hamm (2012) und Noah Klarmann (2011), die jeweils 3mal Gold holten, sowie Anna Hofmann (2010) mit 4mal Gold erzielten herausragende Ergebnisse und offenbarten einmal mehr ihr großes Talent.
Bei den „älteren“ Jahrgängen machte sich das zurückliegende Trainingslager bemerkbar, denn es wurden reihenweise neue Bestzeiten geschwommen und die bisherigen Bestmarken zum Teil um mehrere Sekunden unterboten. Einmal mehr dominierte dabei Johanna Strobel (2005) mit insgesamt 5mal Gold über ihre Konkurrenz.
Besonders groß war die Freude bei Trainerin Christina Werner jedoch über den 3. Platz der 6x50m Freistil-Staffel. Der aus Leandro Dietlein, Johannes Deublein, Eleonora-Francesca Martani, Hannah Seubert, Johanna Strobel und Lea Zehe bestehenden 1. Mannschaft der SG Haßberge gelang es, die Meldezeit zu toppen und in einer Zeit von 3:27,51 min zur überraschenden Bronzemedaille zu schwimmen.

Die Medaillengewinner der SG Haßberge:
Lena Hamm (2012): 3xGold (25m Brust, 25m Freistil, 25m Rücken)
Hannes Kempf (2011): 1xSilber (25m Brust)
Sophie Raudszus (2011): 1xGold (25m Freistilbeine mit Brett), 2x Silber (25m Brust, 25 m Freistil)
Noah Klarmann (2011): 3xGold (50m Brust, 50m Freistil, 50m Rücken)
Felix Mariacher (2011): 1xGold (25m Brust)
Anna Hofmann (2010): 4xGold (50m Brust, 50m Freistil, 100m Lagen, 50m Schmetterling)
Lukas Pfülb (2010): 1xSilber (50m Brust)
Dana Bertram (2009): 1xSilber (50m Rücken)
Laura Dohles (2009): 1xGold (50m Rücken), 1xBronze (50m Schmetterling)
Manolo Schmidt (2008): 1xSilber (50m Rücken), 3xBronze (50m Brust, 50m Freistil, 50m Schmetterling)
Julian Stieb (2008): 2xSilber (50m Brust, 50m Freistil)
Lilly Pohlan (2008): 1xGold (50m Brust)
Lea Zehe (2006): 1xGold (100m Schmetterling), 2xSilber (100m Brust, 100m Lagen), 2xBronze (100m Freistil, 100m Rücken)
Leandro Dietlein (2005): 1xSilber (100m Rücken), 4xBronze (100m Brust, 100m Freistil, 100m Lagen, 100m Schmetterling)
Eleonora-Francesca Martani (2005): 2xBronze (100m Lagen, 100m Rücken)
Johanna Strobel (2005): 5xGold (100m Brust, 100m Freistil, 100m Lagen, 100m Rücken, 100m Schmetterling)
Johannes Deublein (2004): 1xGold (100m Freistil), 3xSilber (100m Brust, 100m Lagen, 100m Schmetterling)
Hannah Seubert (2004): 2xBronze (100m Rücken, 100m Schmetterling)

6x50m Freistil-Staffel („Haßberge I“): Bronze (Leandro Dietlein, Johannes Deublein, Eleonora-Francesca Martani, Hannah Seubert, Johanna Strobel und Lea Zehe)



Mit eine der jüngsten erfolgreichen Starterinnen: Sophie Raudszus


26.01.19



Weihnachtsvierkampf in Coburg


Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen machten sich die Leistungsschwimmer der SG Haßberge auch in diesem Jahr wieder auf den Weg nach Coburg, um dort am 13. Weihnachtsvierkampf der AWV Coburg teilzunehmen. Mit mehreren Podestplätzen in den Endläufen lieferten dabei nicht nur die erfahrenen Schwimmer ein gutes Ergebnis ab. Auch der jüngste Schwimmnachwuchs schwamm couragiert vorne mit und holte sich beim „Coburger Wasserfloh“ gleich mehrere Medaillen.
Beim Weihnachtsvierkampf, der im Coburger „Aquaria“-Bad ausgetragen wird, ging es für die Jahrgänge 2010 und älter darum, auf der 50m-Distanz in den 4 Schwimmdisziplinen Schmetterling, Brust, Rücken und Freistil innerhalb kurzer Zeit gute Leistungen abzurufen, um als einer der besten Fünf der Gesamtwertung in den 100m-Lagen-Endlauf der jeweiligen Altersklasse zu gelangen. Die drei Erstplatzierten dieser Läufe werden dann jeweils mit Pokalen geehrt.
Zuerst traten jedoch auch diesmal die Kleinsten an. Unmittelbar vor dem Weihnachtsvierkampf fand der traditionelle „Coburger Wasserfloh“ statt. Bei diesem kindgerechten Schwimmwettbewerb über die 25m-Strecke zeigten Lena Hamm (2012), Hannes Kempf (2011), Noah Klarmann (2011) und Sophie Raudszus (2011), was sie im Training eingeübt hatten. Während sich Sophie Raudszus über zwei Silbermedaillen über 25m Rücken und 25m Freistilbeine mit Brett sowie Bronze über 25m Brust freuen durfte, schaffte es Lena Hamm mit sehr guten Zeiten gar zu zweimal Gold über 25m Brust und 25m Rücken sowie zur Bronzemedaille über 25m Freistil. Dass die vier jungen Nachwuchsschwimmer auch ein echtes Team darstellen, zeigten sie bei der anschließenden Staffel, wo sie sich nach einer tollen Mannschaftsleitung verdient die Silbermedaille holten.
Im unmittelbar daran anschließenden Weihnachtsvierkampf stellte die SG Haßberge in der Altersklasse 2009/2010 mit Dana Bertram, Laura Dohles, Anna Hofmann, Jule Klarmann, Nansy Mohammed, Daniel Raudszus und Magdalena Werner neben den Gastgebern der SSG Coburg mit eines der stärksten Teams. Anna Hofmann (2010) gelang es dabei, sich gegen mehrere Schwimmerinnen des Jahrgangs 2009 durchzusetzen und in den Endlauf einzuziehen. Auch dort legte sie sich kräftig ins Zeug und schrammte als Vierte nur denkbar knapp an ihrem ersten Pokal vorbei.
Als Einzelkämpfer präsentierte sich Manolo Schmidt im Doppeljahrgang 2007/2008. Er zeigte sich dabei als würdiger Vertreter der Schwimmer aus dem Haßbergkreis und zog dank konstanter Leistungen in allen vier Schwimmdisziplinen verdient in den Endlauf ein. Auch dort lieferte er eine ordentliche Leistung ab und beendete den Wettkampf in einer Zeit von 1:43,27 min als Vierter.
Mit sechs Schwimmern war die SG Haßberge in der Jahrgangswertung 2005/2006 wieder stark vertreten. Leandro Dietlein, Marc Göbel, Eleonora-Francesca Martani, Nastia Mohammed, Johanna Strobel und Lea Zehe konnten dank der zurückliegenden, intensiven Trainingswochen mit zahlreichen neuen Bestzeiten aufwarten. Einem aus Dietlein, Martani und Strobel bestehenden Trio gelang hierbei der Sprung in die Finalläufe. Dort kam es dann sogar zu einem Doppelsieg der Haßberg-Schwimmer. Sowohl Johanna Strobel (1:14,26 min) als auch Leandro Dietlein (1:16,82 min) dominierten ihre Endläufe über die 100m Lagen und schlugen jeweils mit großem Abstand als Erste an.
In den Jahrgängen 2004 und älter standen mit Jonathan Bischoff, Lena Roth, Julia Strobel und Jule Thamm schließlich die wettkampferfahrensten Schwimmer auf dem Startblock. Bereits in den Vorläufen mussten diese alles aus sich herausholen, um vorne dabei zu sein und Dank mehrerer neuer Bestzeiten erreichten Bischoff und Roth die beiden Endläufe. Hier konnte dann die SG zwei weitere Podestplätze für sich verbuchen, denn Lena Roth schwamm in 1:14,95 min auf den dritten Platz, während Jonathan Bischoff in einem Wimpernschlagfinale nach 1:04,16 min als Zweiter anschlug.


28.12.18



SG Haßberge mit kleiner Delegation bei Röthelheim-Cup in Erlangen vertreten


Mit insgesamt 6 Schwimmern ihrer Wettkampfabteilung nahm die SG Haßberge am 24. Erlanger Röthelheim-Cup teil, der auch diesmal wieder von der SSG81 Erlangen in der „Hannah-Stockbauer-Halle“ ausgetragen wurde. Das Hauptaugenmerk der kleinen Delegation aus den Haßbergen war dabei darauf gerichtet, die persönlichen Bestzeiten auf der 50m-Bahn zu verbessern und wenn möglich die Qualifikationsnormen für die bayerischen und süddeutschen Meisterschaften zu erfüllen.

Am Ende des zweitägigen Schwimmturniers waren dann tatsächlich die erhofften Qualifikationen geschafft und zur Freude aller konnten auch einige Pokale mit nach Hause genommen werden.

Julia Strobel (2003) überzeugte dabei einmal mehr auf den langen Strecken und wurde in einer Zeit von 5:33,24 min Zweite über 400m Freistil. Auch über die 800m-Distanz war sie ganz vorne dabei und belegte mit 11:39,57 min den hervorragenden 3. Platz.
Für Lena Roth (2003) standen derweil die Freistilwettkämpfe im Mittelpunkt. Sowohl über die 50m- (0:29,55 min) als auch über die 100m-Distanz (1:06,83 min) gelang ihr als Erste bzw. Dritte nicht nur der Sprung auf das aus Siegerpodest, sondern sie lieferte dabei auch die benötigten Topzeiten ab.
Einen souveränen Auftritt in der Brustdisziplin legte einmal mehr Johanna Strobel (2005) hin. Über die 50m- (0:37,16 min) und 100m-Strecke (1:21,71 min) war sie von der gesamten überregionalen Konkurrenz nicht zu schlagen und holte sich beide Male den Sieg.
Eleonora-Francesca Martani (2005) trat in der anspruchsvollen 200m Schmetterlings-Distanz auf den Startblock. In einer Zeit von 3:47,68 min schlug sie als Dritte an und durfte als Lohn für ihren Kraftakt ebenfalls einen Pokal entgegennehmen.
Dieselbe Distanz nahm auch ihr gleichaltriger Teamkollege Leandro Dietlein in Angriff und belegte nach einem vom Startsignal bis zum Anschlag gelungenen Lauf in 3:10,70 min sogar den 2. Rang.
Achtungserfolge konnte schließlich auch Lukas Stottele verbuchen, der bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison zu mehreren neuen persönlichen Bestzeiten schwamm.



Grund zur Freude gab es für die Schwimmer der SG Haßberge beim Erlanger Röthelheim-Cup. Neben erfüllten Qualifiaktionszeiten gewannen sie in ihren Wettkämpfen auch etliche Pokale. V.l.n.r.: Lukas Stottele, Trainerin Christina Werner, Julia Strobel, Eleonora Francesca-Martani, Johanna Strobel, Lena Roth und Leandro Dietlein.


23.12.18



SG Haßberge stark bei der Bayerischen Kurzbahnmeisterschaft vertreten


Unter den fast 400 Teilnehmern, die sich für die Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften 2018 in Bayreuth qualifiziert hatten, befanden sich mit Jonathan Bischoff, Lena Roth und Johanna Strobel auch drei Schwimmer der SG Haßberge. Sie konnten dabei in ihren jeweiligen Wettkämpfen gegen die starke Konkurrenz aus dem gesamten Freistaat gut mithalten und Jonathan Bischoff schaffte es über 50m Brust sogar bis in die Finalläufe vorzustoßen.
Erneut war es diesem Trio im Vorfeld gelungen, die anspruchsvollen Qualifikationszeiten – so müssen etwa die 50m Brust (weiblich) im Jahrgang 2003 und jünger in 38 sek. oder schneller zurückgelegt werden – zu erfüllen. Nach diesem großen Zwischenerfolg war die Motivation natürlich dementsprechend groß und bis zuletzt feilten die jungen Haßbergler mit ihren Trainern an der Technik, um beim Aufeinandertreffen in der oberfränkischen Bezirkshauptstadt optimale Leistungen zeigen zu können. Die Anstrengungen lohnten sich dann auch, denn sowohl Jonathan Bischoff als auch Lena Roth und Johanna Strobel zeigten sich auf den Punkt gut vorbereitet.
So unterbot Johanna Strobel (2005) in ihren Vorläufen über 50m und 100m Brust die geforderten Pflichtzeiten beide Male deutlich und belegte in 36,40 sek sowie 1:19,39 min im Gesamtklassement jeweils Plätze im Mittelfeld, wobei sie zahlreiche ältere Konkurrentinnen hinter sich ließ.
Lena Roth (2003) legt die 50m-Freistil-Distanz in einer Zeit von 28,97 sek und belegte damit in dem 50 Starterinnen umfassenden Feld den 23. Platz. Wie eng es dabei in dieser Disziplin zugeht, mag man daran erkennen, dass der Rückstand auf den Medaillenrang 3 gerade einmal etwas mehr als 1,5 sek. betrug. Auch über die 100m Freistil bestätigte die junge Schwimmerin ihre gute Form und schlug mit einer Zeit von 1.04,59 min an.
Jonathan Bischoff (2000) belegte mit einer Zeit von 25,53 sek über die 50 m Freistil ebenfalls einen Mittelfeldplatz und schaffte es über die 100 Brust mit einer Zeit von 1:07,49 min sogar unter die Top 20. Den größten Erfolg freilich konnte er über die 50m Brust feiern. Hier gelang ihm als Elften der Vorläufe der Sprung ins Finale, wo er wie erhofft die Marke von 30 Sekunden knackte und in einer Zeit von 29,97 sek auf Platz 9 schwamm.
Angesichts der gezeigten Leistungen können sich Johanna Strobel, Lena Roth und Jonathan Bischoff nun zusammen mit ihren Teamkollegen auf den Weihnachtsvierkampf in Coburg vorbereiten, wo sie sich ebenfalls gute Chancen auf die jeweiligen Endläufe ausrechnen.


Aushängeschilder der SG Haßberge: Jonathan Bischoff, Lena Roth und Johanna Strobel


03.12.18



Schwimmnachwuchs überzeugt beim Zwergerlschwimmen


Das „Zwergerlschwimmen“ der SG Haßberge bietet seit jeher dem jüngsten Schwimmnachwuchs die Gelegenheit, sein während der Trainingseinheiten erlerntes Können erstmals unter Wettkampfbedingungen zu zeigen. So waren auch in diesem Jahr die Anspannung aber auch die Vorfreude sowohl bei den Kindern als auch ihren Eltern in der Haßfurter „Welle“ deutlich zu spüren, als die Schwimmrichter pünktlich um 9 Uhr ihre Positionen bezogen hatten und zum ersten Wettkampf aufgerufen wurde.
Benachbarte Schwimmvereine nutzen das Haßfurter „Zwergerlschwimmen“ ebenfalls gerne, um ihren jungen Schwimmern die Wettkampfpremiere zu ermöglichen. In diesem Jahr hatten sich neben den Lokalmatadoren insgesamt 10 weitere Klubs mit insgesamt 169 Aktiven eingefunden, wobei die SFG Bergkastel-Kues sogar den langen Weg von der Mosel an den Main auf sich genommen hatte, um dabei sein zu können. Aus sportlicher Sicht war dieses Schwimmturnier für die SG Haßberge erneut ein Erfolg und mit insgesamt 17mal Gold, 8mal Silber sowie 8mal Bronze belegte man hinter der SSG Coburg im Medaillenspiegel am Ende den zweiten Platz.
Im ersten Veranstaltungsabschnitt stand auch diesmal der kindgerechte Wettkampf für die Jahrgänge 2011 und jünger auf dem Programm. Für die SG Haßberge gingen hierbei Hannes Kempf, Noah Klarmann, Felix Mariacher und Sophie Raudszus (alle 2011) sowie Lena Hamm und Simon Mariacher (beide 2012) an den Start. Die jungen Nachwuchstalente sprangen beherzt ins Wasser und bewältigten jeweils ohne Probleme die 25m-Distanz in den Disziplinen Beine mit Brett, Brust, Freistil und Rücken. Groß waren die Freude und der Stolz bei der anschließenden Siegerehrung, als viele der jungen Schwimmer aufgerufen wurden und auf dem Siegerpodest die erste Medaille um den Hals gehängt bekamen.
Auch bei den Jahrgängen 2006 bis 2010, die im zweiten und dritten Veranstaltungsabschnitt gefordert waren, feierten gleich mehrere Schwimmer ihre Premieren und traten neben ihren schon erfahreneren Teamkollegen zum ersten Mal unter Wettkampfbedingungen auf den Startblock. Aus Sicht der SG Haßberge war es dabei besonders erfreulich, dass in allen Jahrgängen Schwimmer aus dem Haßbergkreis vertreten waren. Anna Hofmann, Nora Kühlwein, Lukas Pfülb, Magdalena Werner (alle 2010), Dana Bertram, Laura Dohles, Alea Eiring, Jule Klarmann, Nansy Mohammad, Daniel Raudszus (alle 2009), Malina-Sophie Fabritz, Matilda Hake, Manolo Schmidt, Julian Stieb, Luis von Nordheim (alle 2008), Anne Feulner, Toni Först, Lia Giselle Hüttner, Marius Mock (alle 2007), Nastia Mohammad, Minas Hake, Amelie Werner und Lea Zehe (alle 2006) zeigten ihr Können in den Disziplinen Brust, Freistil, Lagen, Rücken und Schmetterling, wobei sie zum Teil in sehr gute Zeiten anschlugen.
Als nächstes steht nun am 15. Dezember zum Jahresabschluss der Weihnachtsvierkampf in Coburg auf dem Programm, bei dem dann auch die Jahrgänge 2005 und älter wieder mit dabei sind.

Die Medaillengewinner der SG Haßberge:
Lena Hamm (2012): 1xGold (25m Brust)
Simon Mariacher (2012): 3xGold (25m Brust, 25m Freistil, 25m Rücken)
Hannes Kempf (2011): 1xBronze (25m Brust)
Noah Klarmann (2011): 1xSilber (25m Brust)
Felix Mariacher (2011): 1xGold (25m Brust)
Anna Hofmann (2010): 4xGold (100m Brust, 100m Freistil, 100m Lagen, 50m Schmetterling)
Lukas Pfülb (2010): 1xSilber (50m Brust)
Dana Bertram (2009): 2xGold (50 und 100m Brust), 1xSilber (50m Freistil)
Laura Dohles (2009): 2xSilber (50 und 100m Rücken)
Manolo Schmidt (2008): 1xGold (100m Rücken)
Julian Stieb (2008): 2xSilber (50 und 100m Brust)
Toni Först (2007): 1xSilber (50m Brust), 2xBronze (100m Brust, 50m Freistil)
Marius Mock (2007): 2x Bronze (50m Brust, 100m Freistil)
Lea Zehe (2006): 3xGold (50 und 100m Brust, 100m Lagen), 1xBronze (50m Rücken)

4x50m Freistil-Staffel: Gold (Minas Hake, Daniel Raudszus, Manolo Schmidt und Julian Stieb)
4x50m Lagen-Staffel: Bronze (Toni Först, Marius Mock sowie Nansy und Nastia Mohammad)
4x50m Lagen-Staffel: Bronze (Alea Eiring, Anne Feulner, Lisa Giselle Hüttner und Amelie Werner)


27.11.18



Mit Teamgeist und guten Einzelleistungen bei der DMSJ!


Mit zwei Teams reiste die SG Haßberge zu den diesjährigen „Unterfränkischen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend und Staffel-Meisterschaften 2018“ an, die von der SG TV-Elsenfeld/TV-Kleinwallstadt ausgerichtet wurden. Im Kleinwallstädter „Plattenbergbad“ trafen dabei Staffeln von insgesamt fünf unterfränkischen Schwimmvereinen aufeinander. Auch diesmal gelang es den heimischen Schwimmern, dank guter Einzelleistungen und einem guten Teamgeist ein achtbares Ergebnis zu erzielen.

Bei dieser Art von Wettbewerb müssen alle 100m-Strecken in den Disziplinen Brust, Freistil, Lagen Schmetterling und Rücken geschwom