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Ein erfolgreiches Wochenende! –
Die SG Haßberge schwimmt auf Bezirksebene
erneut zu zahlreichen Meistertiteln


Mit 20 Schwimmern war die SG Haßberge bei den Unterfränkischen Kurzbahnmeisterschaf-ten 2020, die im Schweinfurter „Silvana“-Bad ausgetragen wurden, erneut stark vertreten. Diese hatten bei insgesamt 102 Einzel- und 2 Staffelstarts ein ebenso umfangreiches wie anspruchsvolles Wettkampfprogramm zu bewältigen. Die intensiven Trainingseinheiten der vergangenen Wochen sollten sich jedoch auszuahlen und am Ende durften sich die Schwimmer und ihre Trainer über insgesamt 16xGold, 13xSilber und 13xBronze freuen.
Als jüngster Medaillengewinner der SG durfte dabei Jonas Lutz (2011) auf das Siegerpodest treten. Über 50m Rücken setzte der Nachwuchssportler eine neue persönliche Bestmarke (1:00,52 min) und belegte mit dieser Zeit den dritten Platz. Gar zu seiner ersten Vizemeisterschaft schwamm er in 2:05,62 min bei seiner Premiere über die 100m Brust und feierte damit einen gelungenen Ein-stand auf Bezirksebene.
Als frischgebackene Bezirksmeisterin über die 50m Rücken (0:44,98 min) wurde Sonja Lutz (2010) geehrt, nachdem sie in dieser Disziplin mit über 5 Sekunden Vorsprung vor der Zweiplatzierten angeschlagen hatte. Dass sie zudem eine gute Freistilschwimmerin ist, stellte sie mit ihrem 2. Platz über die 50m-Distanz (0:39,44 min) unter Beweis.
Mit „Sieben auf einen Streich“ lässt sich die Bilanz von Anna Hofmann (2010) umschreiben. Erst jüngst von der Stadt Haßfurt zur Sportlerin des Jahres gekürt, schwamm sie sage und schreibe siebenmal zum Bezirksmeistertitel: Über 50m Brust (0:46,37 min), 200m Brust (3:42,03 min), 50m Freistil (0:36,95 min), 200m Freistil (2:57,79 min), 100m Lagen (1:32,92 min), 200m Lagen (3:20,51 min) und 100m Schmetterling (1:36,33 min) ließ sie der Konkurrenz ein um das andere Mal keine Chance. Zudem holte sie sich noch die Silbermedaille über die 100m Rücken (1:41,76 min) und rundete mit dieser ihre phänomenale Bilanz ab.
Mit ihrem 1. Platz über die 200m Rücken (3:32,80 min) darf sich auch Laura Dohles (2009) zu den Bezirksmeistern aus den Reihen der SG Haßberge zählen. Von Beginn an in Führung liegend, konnte sie ihren Rhythmus über diese anspruchsvolle Distanz durchziehen und sich am Ende mit 7 Sekunden Vorsprung gegen die Silbermedaillengewinnerin von der SSKC Poseidon Aschaffenburg behaupten.
In die Medaillenränge schwamm diesmal auch Julian Stieb (2008). Sowohl über die 100m Lagen (1:33,88 min) als auch über die 50m Rücken (0:42,81 min) holte er jeweils Bronze. Zur Freude der Trainer gelang es ihm hierbei, seine persönliche Bestzeit auf der 50m-Rückendistanz deutlich zu verbessern und damit an seine guten Trainingsleistungen anzuknüpfen.
Ebenfalls dank neuer persönlicher Bestzeit schaffte es Lilly Pohlan (2008), sich gegen die starke Konkurrenz aus Aschaffenburg und Schweinfurt durchzusetzen und über die 50m Brust (0:44,74 min) die Vizemeisterschaft zu sichern.
Über einen Vizemeistertitel durfte sich auch Lea Zehe (2006) freuen. Mit einer starken Leistung und neuer persönlicher Bestzeit über die 200m Rücken (3:11,02 min) holte sie sich in dieser Disziplin Silber. Eine weitere Medaille gab es für sie über die 200m Lagen (3:13,93 min), wo sie zu Bronze schwamm.
Nach intensiver Vorbereitung trat Eleonora-Francesca Martani (2005) über die kräftezehrenden 400m Freistil an, und wurde für ihre Mühen mit der Vizemeisterschaft belohnt (5:40,07 min). Mit jeweils Bronze über die 100m (1:30,65 min) und 200m (3:08,39 min) zeigte sie zudem eine starke Leistung in der Rückenlage.
Auf den Punkt fit präsentierte sich Leandro Dietlein (2005), der bei jedem seiner Starts zu neuen persönlichen Bestzeiten schwamm. Über die 200m Schmetterling (2:40,01 min) wurde er dabei Bezirksmeister und überzeugte zudem als dreifacher Vizemeister sowohl über die 50m (0:36,41 min) als auch die 100m Brust (1:20,14 min) sowie die 200m Lagen (2:35,31 min). Mit seinen beiden dritten Plätzen über die 50m (0:36,41 min) und 100m Freistil (1:01,81 min) rundete er schließlich sein persönliches Medaillensortiment ab.
Den kompletten Medaillensatz gab es auch für Johannes Deublein (2004), der ebenfalls ein erfolg-reiches Wochenende erleben durfte. Mit Gold über die 200m Rücken (2:56,54 min), Silber über die 100m Rücken (1:22,89 min) und dreimal Bronze über die 200m Freistil (2:33,51 min), 100m Lagen (1:25,22 min) und 50m Rücken (0:37,14 min) zeigte er an beiden Wettkampftagen konstant gute Leistungen, die er verdientermaßen mit seinem ersten Bezirksmeistertitel in einer Einzeldisziplin krönte.
Mit Julia Strobel (2003) hat die SG Haßberge eine Schwimmerin in ihren Reihen, die seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau schwimmt. Dies sollte auch bei den diesjährigen Bezirksmeister-schaften in Schweinfurt nicht anders der Fall sein. Mit ihren beiden Siegen über die 50m (0:29,69 min) und 400m Freistil (5:27,55 min) zeigte sie, dass sie in dieser Disziplin sowohl auf der Kurz- als auch auf der Langdistanz bestens zurecht kommt. Zwei weitere Bezirksmeistertitel holte sie sich über die 100m (1:18,43 min) und 200m Lagen (2:47,00 min). Mit ihren beiden Silbermedaillen über 50m Brust (0:39,44 min) und 100m Freistil (1:08,25 min) sowie Bronze über 200m Freistil (2:30,34 min) konnte sie am Ende auf eine mehr als eindrucksvolle Bilanz zurückblicken, zumal sie auch noch in der jahrgangsübergreifenden Wertung über die 100m Lagen den dritten Platz belegte.
Dass die SG-Schwimmer im Team ebenso zu hervorragenden Leistungen fähig sind, konnten sie einmal mehr in den Staffelwettbewerben mit ihren beiden 4x50m Freistil-Staffeln (mixed) demonst-rieren.
In der Jahrgangswertung 2008-2011 zeigten sich Anna Hofmann, Manolo Schmidt, Lilly Pohlan und Julian Stieb hochmotiviert und perfekt aufeinander abgestimmt und belegten in einer Zeit von 2:27,67 min den zweiten Platz.
Noch besser sollte es schließlich für Johannes Deublein, Leandro Dietlein, Julia Strobel und Louis Vollert in der offenen Wertung laufen, wo das Quartett in einer Zeit von 2:00,26 min einen unge-fährdeten Start-Ziel-Sieg einfuhr und damit der Erfolgsbilanz der SG Haßberge einen weiteren Be-zirksmeistertitel hinzufügen konnte.
Parallel zu den Wettkämpfen der Bezirksmeisterschaft wurden im „Silvana“-Bad zudem die 3. Inter-nationalen Masterskurzbahnmeisterschaften ausgetragen. Hier trat Martin Fischer (1961) für die SG Haßberge an und erwies sich dabei als würdiger Vertreter seines Vereins. Sowohl über die 50m (0:35,25 min), 100m (1:26,25 min) und 200m Freistil (3:41,30 min) schwamm er jeweils mit vollem Einsatz und konnte jeweils als Sieger in seiner Altersklasse aus dem Becken steigen.


05.03.20



Juki Schwimmfest


Traditionell nimmt das Schweinfurter JUKI-Schwimmfest im „Silvana-Bad“ für die Schwimmer der SG Haßberge einen wichtigen Platz im Wettkampfkalender ein. So markierte es auch in diesem Jahr den Wettkampfauftakt nach der Winterpause. Der Bedeutung des Turniers entsprechend, war die heimische Startgemeinschaft mit 31 Schwimmern angereist und stellt damit nach den Gastgebern des 1. SC Schweinfurt das größte Team. Bei insgesamt 105 Einzelstarts und 2 Staffeleinsätzen durften sich die SG-ler nicht nur über zahlreiche Podestplätze sondern auch über teils deutliche Leistungssteigerungen sowie neue persönliche Bestzeiten freuen.
Gerade im Hinblick auf die demnächst anstehenden Bezirksmeistershaften war es für das Trainer- und Betreuerteam von besonderem Interesse, wie sich das Wintertrainingslager auf die Leistungen der Schwimmer auswirkte. Hier belegten die geschwommenen Zeiten deutlich, dass die drei anstrengenden Tage in der Haßfurter „Welle“ Früchte trugen. So konnte etwa Lukas Stottele mit einer Zeit von 1:29,95 über die 100 m Rücken ebenso eine neue persönliche Bestmarke setzen, wie Manolo Schmidt mit einer Zeit von 1:34,79 über die 100 m Rücken und Leandro Dietlein mit einer Zeit von 1:14,29 über die 100 m Lagen.
Ihren 3. Platz aus dem Vorjahr konnte indes die 1. Staffel-Mannschaft der SG Haßberge über die 6x50m Freistil verteidigen. Das aus Leandro Dietlein, Anna Hofmann, Eleonora-Francesca Martani, Lukas Stottele, Louis Vollert und Lea Zehe Team schlug in einer Zeit von 3:26,16 min an und musste sich dabei im Kampf um Silber nur denkbar knapp der 1. Mannschaft der Gastgeber (3:24,80 min) geschlagen geben.
Mit ausgezeichneten Ergebnissen machten auch die Nachwuchsschwimmer auf sich aufmerksam und zeigten erneut, dass sie ihre guten Trainingsleistungen auch unter Wettkampfbedingungen abrufen können. Lena Hamm (2012) gewann ihre drei Läufe, wobei sie über die 50m Freistil mit einem Vorsprung von über 13 Sekunden in einer Zeit von 0:50,02 min anschlug. Zweimal Gold gab es auch für Timo Hofmann (2012) über die 25m Brust (0:33,30 min) und 25m Rücken (0:31,94 min). Jonas Dreer (2011) legte die 50m-Bruststrecke in einer Zeit von 0:58,64 min zurück, was ihm verdientermaßen die Silbermedaille vor seinem Teamkollegen Jonas Lutz (2011) einbrachte, der auf Rang 3 schwamm (1:02,20 min).

Die Medaillengewinner der SG Haßberge:
Timo Hofmann (2012): 2x Gold (25m Brust und Rücken); 2x Silber (25m Freist und Freistil mit Brett)
Lena Hamm (2012): 3x Gold (50m Brust, 50m Freistil, 50m Rücken)
Jonas Dreer (2011): 1x Silber (50m Brust)
Sonja Lutz (2010): 1x Silber (50m Rücken); 1x Bronze (50m Freistil)
Anna Hofmann (2010): 5x Gold (50m Brust, Freistil, Rücken und Schmetterling; 100m Lagen)
Alea Eiring (2009):1x Bronze (50m Brust)
Laura Dohles (2009): 1x Gold (50m Schmetterling); 1x Silber (100m Rücken)
Dana Bertram (2009): 1x Silber (100m Brust)
Julian Stieb (2008): 2x Gold (100m Brust und Lagen)
Manolo Schmidt (2008):2x Gold (100m Freistil und Rücken); 1x Silber (100m Lagen)
Lilly Pohlan (2008): 1x Silber (100m Brust)
Marius Mock (2007): 2x Bronze (100m Lagen und Rücken)
Toni Först (2007): 1x Bronze (100m Brust)
Lea Zehe (2006): 1x Gold (100m Brust); 1x Silber (100m Lagen); 2x Bronze (100m Rücken und Schmetterling)
Lukas Stottele (2005): 1x Bronze (100m Rücken)
Eleonora-Francesca Martani (2005): 4x Silber (100m Brust, Freistil, Lagen und Rücken); 1x Bronze (100m Schmetterling)
Leandro Dietlein (2005): 4x Silber (100m Brust, Freistil, Rücken und Schmetterling); 1x Bronze (100m Lagen)
6x50m Freistil-Staffel („Haßberge I“): Bronze (Leandro Dietlein, Anna Hoffmann, Eleonora-Francesca Martani, Lukas Stottele, Louis Vollert und Lea Zehe)


Julian Stieb schwamm über 100m Brust zur Goldmedialle


16.02.20



Beide Male alles gegeben –
die SG Haßberge mit zwei Teams beim DMS vertreten!


„Alles für das Team geben“ war das Motto der beiden SG-Mannschaften, die am Deutschen Mannschaftsschwimmen auf Bezirksebene teilnahmen. Bei dem in der Haßfurter „Welle“ ausgetragenen Wettkampf konnte sich dabei die Männermannschaft am Ende gegen die starke Konkurrenz aus Würzburg und Aschaffenburg durchsetzen. Die Damenmannschaft musste zwar kurzfristig einige Ausfälle verkraften, erreichte aber dennoch einen achtbaren vierten Platz.

Bei dieser Art von Wettbewerb sind von jeder Mannschaft in zwei Durchgängen jeweils in den Disziplinen Freistil, Schmetterling, Rücken und Brust die Distanzen über 50m, 100m und 200m zurückzulegen. Hinzu kamen noch die 100m, 200m und 400 Meter Lagen sowie die 400m, 800m und 1500m Freistil. Jeder Schwimmer einer Mannschaft durfte dabei maximal fünfmal an den Start gehen. Pro Wettkampf werden nach einem festgelegten System Punkte vergeben, die zusammengerechnet am Ende über die jeweiligen Platzierungen entscheiden.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem erfolgreichen Ende für die SG Haßberge gab es bei der Männermannschaft. Das aus Jonathan Bischoff, Johannes Deublein, Leandro Dietlein, Peter Emmerling, Martin Falk, Manolo Schmidt, Julian Stieb, Lukas Stottele, Louis Vollert sowie Maximilian Zipper bestehende Team lieferte sich vom ersten Wettkampf an ein Duell auf Augenhöhe mit den Teams des SSKC Poseidon Aschaffenburg und des SV Würzburg 05. Permanent wechselte hier die Führung, wobei zahlreiche herausragende Einzelleistungen die Gastgeber immer wieder an die Spitze des Feldes katapultierten. So benötigte etwa Jonathan Bischoff über die 100 m Brust nur 1:10,17 und Maximilian Zipper schlug über die 200 m Brust in einer Zeit von 2:39,65 als Erster an. Die Mischung aus jungen Nachwuchsschwimmern und erfahrenen SG-Schwimmern sollte sich dabei im wahrsten Sinne des Wortes als goldrichtig erweisen, denn nach dem letzten Wettkampf stand die Heimmannschaft mit insgesamt 10.232 Punkten auf Platz 1 und setzte sich damit gegenüber den beiden Teams aus Würzburg (10.154) und Aschaffenburg (9983) durch.

Auf ein ähnliches Ergebnis hatte auch die Damenmannschaft gehofft, doch bei dieser sorgten mehrere kurzfristige Ausfälle dafür, dass sie nur mit einem verkleinerten Team antreten und somit nicht alle Startpositionen besetzen konnte. Laura Dohles, Anna Hofmann, Eleonora-Francesca Martani, Hannah Seubert, Julia Strobel sowie Lea Zehe setzten indes alles daran, dieses Handicap so gut als irgendwie möglich zu kompensieren und legten motiviert reihenweise neue persönliche Bestzeiten hin. Julia Strobel schaffte die 1500 m Freistil in einer Zeit von nur 21:07,47 und Anna Hofmann konnte den Wettkampf über die 100 m Lagen in einer Zeit von 1:33,69 erzielen. Diese teils deutlichen Leistungssteigerungen sowie die gute Teamleistung insgesamt sorgten am Ende dafür, dass die SG-Mannschaft mit 7145 Punkten noch vor dem Team des TV Ochsenfurt (6900) Rang 4 belegte. Sieger wurde hier die TG Kitzingen, die am Ende im Gesamtklassement mit 12.120 Punkten denkbar knapp vor der Mannschaft des SSKC Poseidon Aschaffenburg (12.103) stand.

Nach diesem Mannschaftsschwimmen richtet sich das Augenmerk der Haßberg-Schwimmer nun voll auf die anstehenden unterfränkischen Kurzbahnmeisterschaften in Schweinfurt. Trainer und Schwimmer werden alles daran setzen, um die in der „Welle“ gezeigten Leistungen, dort zu wiederholen, damit sie mit möglichst vielen Meistertiteln im Gepäck die Rückfahrt antreten können.


SG Hassberge erfolgreich beim DMS in Haßfurt


16.02.20